Beiderseits der Grenze gläubig

Zum letzten Mal in diesem Jahr führte ein Gottesdienst in St. Anna tschechische und deutsche Christen zusammen. Im Bild von links Stadtpfarrer Georg Flierl, die Musiker Wolfgang Üblacker, Jana Vokata, Marianne Weiß, Kreta Fischer, Edmund Reindl sowie Stadtpfarrer Jaroslav Sasek. Bild: kod
Lokales
Tirschenreuth
22.10.2014
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Wer hätte das vor 25 Jahren gedacht, als die ersten Gläubigen über die durchlässig gewordene Grenze pilgerten? Heute gehört die Wallfahrt zur St.-Anna-Kirche bei Planá (Plan) längst wieder zur gut gepflegten Tradition.

Einen festlichen Abschlussgottesdienst im Jubiläumsjahr erlebten rund 50 Gläubige am Samstag in der Wallfahrtskirche. Zusammen mit dem örtlichen Stadtpfarrer Jaroslav Sasek zelebrierte der Tirschenreuther Stadtpfarrer Georg Flierl die letzte Messe vor der Winterpause.

Für die musikalische Mitgestaltung hatten sich Edmund Reindl an der Orgel, Wolfgang Üblacker mit der Trompete sowie die Sängerinnen Marianne Weiß und Kreta Fischer angeboten. Spontan unterstützt wurden sie von der Tachauer Musiklehrerin Jana Vokata.

Gemäß der Lesung aus dem Thessalonicher-Brief dankten die beiden Priester den Menschen, die sich unermüdlich für die Wallfahrtskirche St. Anna einsetzen und die menschlichen Kontakte zwischen den Gläubigen beiderseits der Grenze vertiefen. Dankbar blickte Herbert Konrad als Vorsitzender des Fördervereins St. Anna auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Mit den Bischöfen aus Regensburg, Rudolf Voderholzer, und Pilsen, Frantisek Radkovsky, feierten die Gläubigen im Juli das Wallfahrtsjubiläum gebührend bei einem Festgottesdienst. Das Ereignis werde stets in guter Erinnerung bleiben, sagte der Vorsitzende. Die monatlichen Gottesdienste werden über die Winterzeit ausgesetzt und beginnen dann wieder im April 2015.
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