Besinnliche Weihnachtsfeier des Elisabethenvereins
Aufopferungsvolle Arbeit

Langjährige Beschäftigte sind für jeden Betrieb eine solide Basis, auf der aufgebaut werden kann. Der Elisabethenverein belegt dies mit seiner Erfolgsgeschichte. Bei der Weihnachtsfeier wurden wieder viele langjährige Mitarbeiter geehrt (von links): Pflegedienstleiterin Schwester Simona, Annemarie Schön, Bertraud Siegert, Angela Ziegler, Christa Schmid, Sieglinde Rappl, Jarka Dolejsová, Matthias Schneider, Christine Schröpf, Ingrid Schmaus, Heike Wolfrum, Stadtpfarrer Georg Flierl und Geschäftsführer Günthe
Lokales
Tirschenreuth
22.12.2014
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Gemeinsam kann vieles leichter bewältigt werden. Das ganze Jahr über bewirkt der Elisabethenverein zusammen viel Gutes. Gemeinsam durfte dann auch eine besinnliche Weihnachtsfeier begangen werden.

Einmal im Jahr treffen sich alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Elisabethenvereins im großen Pfarrsaal, um bei einer besinnlichen Weihnachtsfeier Rückblick zu halten und gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen. Pflegedienstleiterin Schwester Simona nahm die Gelegenheit wahr, allen Beschäftigen mit einem herzlichen "Vergelt's Gott" für ihre engagierte Arbeit zu danken. Zeitraubend und anstrengend sei die erforderliche Arbeit meist. Doch während viele andere Pflegedienste über Defizite klagen würden, stehe der Elisabethenverein gut da. Dafür machte die Pflegedienstleiterin auch die ehrenamtliche Arbeit der beiden Geschäftsführer Günther und Thomas Franz und die vielen ehrenamtlichen Beschäftigten mit verantwortlich. "Diese ehrenamtliche Arbeit kommt unseren Patienten direkt zu Gute!"

Auch Stadtpfarrer Georg Flierl wusste um die vielfältige und anstrengende Arbeit der Mitarbeiter gut Bescheid und dankte ebenfalls herzlich. Doch bat er auch, bei allem Engagement auf die eigene Gesundheit zu achten. Er wusste, dass im täglichen Ablauf viel Geduld gebraucht werde. "Aber vergessen Sie bitte nie, dass Ihnen in jedem Menschen Gott gegenüber tritt!" Dies müsse als oberste Prämisse gelten.

Geschäftsführer Günther Franz nutzte ebenso die Gelegenheit, Dank zu sagen. Vor allem, wenn die Erfolgsgeschichte des Elisabethenvereins im Rückblick betrachtet werde, wiege die aufopferungsvolle geleistete Arbeit aller besonders schwer. 1988 hätten Schwester Josefine und eine Halbtagskraft begonnen, nun seien 53 Personen beschäftigt. Dazu kämen 18 ehrenamtliche Kräfte.

Pflegekräfte gesucht

Und "wir brauchen dringend weitere Pflegekräfte!" Mittlerweile gehörten 25 "grüne Flitzer" zum Fuhrpark, die rund 300 000 Kilometer jährlich fahren. Dementsprechend wurden einige Fahrzeuge auch wieder ersetzt. Grundsätzlich würden jetzt alle neuen Autos mit Standheizung ausgestattet. Angeschafft wurde auch eine neue Küchenzeile für den Schulungsraum und weitere Planungen seien auf einem guten Weg. Besonders freute sich Franz über die erfolgreichen Fortbildungen zweier Mitarbeiterinnen, wozu er herzlich gratulierte. Nicole Fröhlich hatte die Weiterbildung "Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung" mit Bestnoten abgeschlossen, ebenso wie Gabriele Zeller ihren "Betreuungsassistenten für Demenzkranke".

Die Weihnachtsfeier gibt alljährlich den Rahmen für die Ehrungen langjähriger Beschäftigter. Und dazu gehörte auch Günther Franz. Seit 15 arbeitet er ehrenamtlich als Geschäftsführer und hat viele Wochenenden dafür geopfert, wussten Stadtpfarrer Flierl und Schwester Simona nur zu gut und dankten herzlich. Für zehn Jahre Mitarbeit wurden Christine Schröpf, Joachim Kruppa und Matthias Schneider geehrt. Schon 15 Jahre dabei waren Jarka Dolejsová, Sieglinde Rappl, Angela Ziegler, Annemarie Schön und Bertraud Siegert.

Mutter der Kompanie

Ingrid Schmaus und Heike Wolfrum arbeiten seit 20 Jahren beim Elisabethenverein und Christa Schmid, stellvertretende Pflegedienstleiterin, gehört eigentlich zum Inventar und ist die "Mutter der Kompanie". Sie ist seit stolzen 25 Jahren dabei.
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