Blasenschwäche und Inkontinenz: drei Experten heute am Leser-Telefon
Raus aus der Tabuzone

Dr. Gert Steinwender, Dr. Stephan Königsberger und Dr. Thomas Bschleipfer (von links) stellen sich heute den Fragen unserer Leser. Bild: bz
Lokales
Tirschenreuth
10.11.2014
77
0
Die Dunkelziffer ist riesig. Doch schon die geschätzten Zahlen lassen aufhorchen: Rund zwölf Prozent der Bevölkerung sollen von Blasenschwäche und Inkontinenz betroffen sein. Ein Thema also, das die Gesellschaft berührt - und doch meist totgeschwiegen wird. Aus Scham. Die Krankheit aus der Tabuzone holen wollen Professor Dr. Thomas Bschleipfer, Chefarzt der Urologie am Klinikum Weiden, und Dr. Stephan Königsberger und Dr. Gert Steinwender von der Überörtlichen urologischen Gemeinschaftspraxis Weiden-Tirschenreuth.

Heute ab 17.30 Uhr stellen sich die drei Experten am Telefon in der Geschäftsstelle des "Neuen Tags" in Tirschenreuth den Fragen der Leser. Gut zwei Stunden nehmen sich die Ärzte Zeit, und wenn es notwendig wird, auch länger. Schließlich ist unwillkürlicher Harnverlust kein typisches Leiden von Älteren oder nur Frauen. Beide Geschlechter und unterschiedliche Altersgruppen sind von Störungen des Beckenbodens betroffen. Dabei ist Hilfe leicht möglich. "85 Prozent aller Patienten können wir nachhaltig erfolgreich behandeln", weiß Dr. Bschleipfer, der im engen Schulterschluss mit den Urologen in den Praxen ein zertifiziertes Beckenbodenzentrum schaffen und so die Versorgungslücke im ländlichen Bereich schließen will. Aber nicht nur zum Schwerpunktthema erhalten Anrufer kompetente Antworten, sondern auch zu allen anderen urologischen Fragen. Selbstverständlich bleibt das Arztgeheimnis bewahrt.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.