Blond gelockt am Rathausfenster

Hunderte von Besuchern kamen am Vorabend des 1. Advent zum vorweihnachtlich geschmückten Marktplatz, um dem Prolog des Christkinds zu lauschen. Bilder: kro (2)
Lokales
Tirschenreuth
30.11.2015
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Nicht nur Nürnberg hat einen besonderen himmlischen Botschafter. Auch das Tirschenreuther Christkind erschien blond gelockt in goldener Pracht und brachte Kinderaugen zum Staunen.

"Das Christkind kommt!" Zwar dauert es noch ein bisschen, bis es wirklich so weit ist, doch die Besucher auf dem Tirschenreuther Marktplatz bekamen am Samstag schon mal einen Vorgeschmack. Hunderte lauschten dem Prolog des Christkinds, das seine Engel mitgebracht hatte, um die Wunschzettel der Kinder einzusammeln. Die Veranstaltung des Stadtmarketing-Vereins mit ihrem Vorsitzenden Karl Jäger an der Spitze kam hervorragend an.

Außergewöhnlich viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen am frühen Samstagabend zum Erker des Tirschenreuther Rathauses, um den himmlischen Boten zu bestaunen. Nachdem vier festlich gewandete Engel die Wunschzettel eingesammelt hatten, eröffnete der evangelische Posaunenchor am geschmückten Marktplatz mit einem vorweihnachtlichen Lied die traditionelle Aktion.

Anschließend sangen die Vorschulkinder des Katholischen Kinderhauses "Unsere liebe Frau" zwei Lieder, "Wir tragen dein Licht" und "Wir sind alle Sternenfänger". Und schon öffnete sich das Erkerfenster am Balkon des Rathauses. Das Christkind, zum dritten Male in Folge von Anna-Maria Gmeiner gespielt, erschien. Vor allem die Kinderaugen leuchteten ganz fasziniert, sie konnten kaum glauben, was passiert: Das leibhaftige Christkind besucht Tirschenreuth.

Sein Prolog begann mit "Ihr Buben und ihr Mädchen, ihr Männer und ihr Frau'n, ihr habt euch heut versammelt, das Christkind anzuschau'n". Weiter sagte es: "Heut' bring ich euch Frieden, für jeden etwas Glück. Freude sei euch beschieden und auch von Gnad' ein Stück." Zum Abschluss spielte noch einmal der evangelische Posaunenchor und schon war das vorweihnachtliche Schauspiel vorbei.
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