Brauchtum schmackhaft machen

Besonders engagierte Mitglieder erhielten bei der Jahreshauptversammlung der Tirschenreuther Böllerschützen als Dank und Anerkennung kleine Geschenke. Unser Bild zeigt die Geehrten mit Vorsitzendem Martin Hager (links) und 2. Bürgermeister Peter Gold (Siebter von links). Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
21.11.2014
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Lautstark lenkt der kleine Verein bei vielen Anlässen die Aufmerksamkeit auf sich. Da war die Jubiläumsfeier zum fünfjährigen Bestehen der Böllerschützen fast schon ein Moment der Stille.

Seit fünf Jahren gibt es nun die "Tirschenreuther Böllerschützen", für Vorsitzenden Martin Hager ist dies sicherlich kein Meilenstein, jedoch als "a kloiner Grenzstoa" könne man dieses kleine Jubiläum schon feiern. Denn in diesen fünf Jahren hätte sich der Verein, es war der 111. der Kreisstadt, zu einem Verein entwickelt, der aus Tirschenreuth nicht mehr weg zu denken ist. "Waren anfangs zwei Auftritte jährlich auf lokaler Ebene geplant, so haben die Böllerschützen in diesen fünf Jahren bisher 82 aktive Einsätze auf lokaler, regionaler und überregionaler Bühne absolviert."

In der gut besuchten Jahresversammlung in der Weinstube ging Hager sehr detailliert auf die bisherigen Vereinsjahre, speziell jedoch auf 2014 ein. 35 Auftritte gab es in diesem Jahr, wobei die Höhepunkte die "Patenbitte" am 2. Mai, die Fahnenabholung Anfang August und die Fahnenweihe am 15. August waren. Des weiteren beteiligten sich die Böllerschützen unter anderem beim Maibaumaufstellen, beim Johannisfeuer der Jugendgruppe und beim Tirschenreuther Oktoberfest. Hager zollte einmal mehr der Stadt Tirschenreuth, der Pfarrei und vor allem auch dem Patenverein, der Reservisten- und Soldatenkameradschaft Tirschenreuth, Dank für ihre Unterstützung. "D' Tirschenreuther Böllerschützen 2009" seien, so Hager, weiterhin auf einem guten Weg. Waren es 2009 neun Gründungsmitglieder, so habe der Verein mittlerweile schon 31 Mitglieder. Für 2015 werden weitere Neuaufnahmen angestrebt.

Ehrenauftrag

Hager mahnte in seinem Bericht aber auch an, dass die Zukunft des Vereins in der Jugend liege. Deshalb müsse man alles tun, das Brauchtum Böllerschießen dem Nachwuchs schmackhaft zu machen. Das Böllerschießen sei nicht nur das Salutieren zu feierlichen Anlässen, es sei vielmehr auch ein Ehrenauftrag zur Mitgestaltung besonderer Ereignisse, wie Volkstrauertag und weitere Feste der Stadt oder Pfarrei.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden besonders engagierte Mitglieder mit Geschenken ausgezeichnet, zum einen die drei Ehrenmitglieder, Bürgermeister Franz Stahl, Stadtpfarrer Georg Flierl und Ehrenkommandant Gustav Grassy. Geehrt wurden auch Fähnrich Emanuel Venzl, Fahnenbegleiter und 2. Vorsitzender Josef Grassy, Fahnenbegleiter Norbert Venzl, Fahnenmutter Monika Grassy, Fahnenbraut Manuela Hager, sowie die Gründungsmitglieder Josef Zeitler, Johann Summer, Ingrid Fenzl und Jürgen Schulwitz, ferner Matthias Seidl und Wolfgnag Nurtsch von der Reservisten- und Soldatenkameradschaft und Susanna Braun und Robert Venzl.

Großartiges Engagement

2. Bürgermeister Peter Gold dankte den Böllerschützen für ihr großartiges Engagement und für ihre Bereitschaft, bei offiziellen feierlichen Anlässen aktiv mitzuwirken.
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