Brillant und mitreißend

Freiberufliche Solisten und Kammermusiker vornehmlich aus Österreich, aber auch besonders engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern in Deutschland, Ungarn und der Slowakei formen die "Donau Philharmonie Wien", die am 2. Januar 2015 im Tirschenreuther Kettelerhaus berühmte Filmmusik aus Oper, Operette und Hollywood spielen wird. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
12.12.2014
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Berühmte Filmmusik aus Oper, Operette und Hollywood bringt die "Donau Philharmonie Wien" gleich zu Beginn des neuen Jahres nach Tirschenreuth. Ganz nach dem Motto: "Oft Gehörtes, nie Gehörtes, Unerhörtes."

"Stage and Set" ist das Programm überschrieben, mit dem die Stadt Tirschenreuth am 2. Januar 2015, um 19.30 Uhr im Kettelerhaus die Konzert- und Theatersaison startet. Die Titel sind vielversprechend und reichen von "Le Nozze di Figaro" (Die Braut, die sich nicht traut) über die Arie der Geierwally bis hin zu Puccinis "Le Vili" (Die Hexen von Eastwick) und Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" (Das Leben ist schön, Alien).

Zu hören sein werden unter anderem auch "Laras Lied" aus dem Film "Doktor Schiwago", Melodien aus "Star Wars" und "Der weiße Hai" sowie die Abenteuer des Robin Hood oder "Fluch der Karibik". Und bei den sicherlich reichlich verlangten Zugaben sind Songs aus "Cats" vorgesehen.

Die "Donau Philharmonie Wien" wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, vornehmlich Musik von 1860 bis 1930 im "Originalklang der Jahrhundertwende" in brillanter Dramaturgie und neuartigen Präsentationsformen darzubieten. Dank Virtuosität, Leidenschaft und Präzision in der musikalischen Umsetzung gelang es schnell, für enthusiastische Reaktionen bei Publikum und Kritik zu sorgen.

Europäische Dimension

Die Mitglieder des Orchesters sind freiberufliche Solisten oder Kammermusiker vornehmlich aus Österreich, aber auch besonders engagierte Musiker aus bedeutenden Orchestern in Deutschland, Ungarn und der Slowakei. Damit stehen sowohl die Zusammensetzung wie auch der Name des Klangkörpers für die europäische Dimension, wobei der berühmte Strom das verbindende Element symbolisiert. So ist die Donau Philharmonie Wien in Mittel- und Westeuropa nicht nur intensiv in Konzertsälen und Musiktheatern präsent, sondern besonders häufig (durch ihre CD-Produktionen) auch in allen relevanten Rundfunkstationen zu hören.

Manfred Müssauer ist seit 2002 Chefdirigent. Er gilt als Geheimtipp in der internationalen Musikszene, dem die Starallüren einer "Primadonna des Taktstocks" fern sind. Noch während seiner Hochschul- und Universitätsausbildung wurde er von Herbert von Karajan als musikalischer Assistent bei den Salzburger Festspielen engagiert, wo er in der Folge auch mit James Levine und Horst Stein arbeitete. Müssauer hat "sein" Orchester zu einem modernen, international erfolgreichen Klangkörper geformt, dessen brillanter, transparenter Originalklang und mitreißende Interpretationen in bekannten Konzerthäusern und bei prominenten internationalen Musikfestivals gefragt sind.

Steven Scheschareg (Bariton) ist Gewinner des George London Preises der Wiener Staatsoper und wird gelobt für seine Interpretation Neuer Musik. Er wurde in Brooklyn, New York als Kind österreichischer Eltern geboren und wuchs auf beiden Kontinenten auf. Schon als Kind sammelte er erste Bühnenerfahrungen in Broadway-Musicals. Danach studierte er Gesang Dirigieren, Schauspiel und Geschichte.

Er debütierte an der Bayerischen Staatsoper München. Nach seinen ersten erfolgreichen Engagements am Linzer Landestheater und der Neue Oper Wien gastierte er an Theatern in Italien, Deutschland, Österreich, Portugal, Norwegen, Amerika und China. Heidi Manser (Sopran) studierte in Wien. Engagements führten sie vor allem in den deutschsprachigen Raum (Wien, Hamburg, München, Düsseldorf, Lübeck, Luzern, Zürich usw.) aber auch nach Holland, Italien bis hin nach Asien und Afrika, wo sie unter anderem Partien wie Konstanze und Blondchen in "Die Entführung aus dem Serail", Susanna und Cherubino in "Die Hochzeit des Figaro", Carolina in "Die heimliche Ehe", Sofia in Rossinis "Signor Bruschino", Röschen in Dittersdorfs "Hiernoymus Knicker", Ännchen im "Freischütz" sang.

Vorverkauf gestartet

Karten im Vorverkauf bei der Tourist-Info/Stadtmarketing der Stadt Tirschenreuth, Regensburger Straße 6, 95643 Tirschenreuth, Telefon 09631/600-248 und 600-249, theater@stadt-tirschenreuth.de, www.stadt-tirschenreuth.de
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