BRK-Bereitschaft zeigt Mitarbeitern Wiederbelebung nach Kreislaufstillstand
Tuchfabrik ist am Drücken

Die Maßnahmen bei einem Kreislaufstillstand übten die Mitarbeiter der Tuchfabrik Mehler zum Schichtwechsel unter Anleitung von BRK-Bereitschaftsleiterin Silke Birkner (rechts) und weiteren Rotkreuzlern.
Lokales
Tirschenreuth
29.11.2014
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Zum Schichtwechsel in der Tuchfabrik Mehler hieß es am Mittwoch "prüfen - rufen - drücken". Mit der Botschaft "Drücken ist staRK!" folgte die Bereitschaft Tirschenreuth im Bayerischen Roten Kreuz der Einladung von Paulus Mehler und brachte den Mitarbeitern im Werk an der Bahnhofstraße die Laienwiederbelebung nahe. "Entscheidend sind bei einem Kreislaufstillstand die ersten Minuten, denn pro Minute, die bis zum Beginn der Wiederbelebung verstreichen, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent", so BRK-Ausbilder Sven Lehner.

Der plötzliche Herztod ist mit schätzungsweise bis 100 000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Vor Eintreffen des Rettungsdienst beginnen aber nur 15 Prozent der Laien in Deutschland mit der Wiederbelebung. Mit der Aktion will das Rote Kreuz so viele Menschen wie möglich qualifizieren, bei einem Kreislaufstillstand schnell zu helfen.

Paulus Mehler ist es ein Anliegen, dass seine Mitarbeiter im Notfall helfen können. Vier Rotkreuzler zeigten den Mitarbeitern die drei Maßnahmen bei einem Kreislaufstillstand: Bewusstsein durch lautes Ansprechen und Anfassen sowie die Atmung durch Hören, Sehen und Fühlen prüfen. Ist keine Reaktion und Atmung vorhanden, sofort einen Notruf unter 112 absetzen und mit der Herzdruckmassage beginnen. Fest und schnell (mindestens 100 Mal pro Minute) in die Mitte des Brustkorbs drücken, bis Hilfe eintrifft. Im Anschluss konnten alle Mitarbeiter, die Maßnahmen an Übungsphantomen erproben. Die Tuchfabrik Mehler unterstützt die Aktion mit einer Spende von 300 Euro.
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