Bundestagsabgeordneter Ulrich Grötsch besucht Stiftland-Gymnasium
Enger Kontakt zu Schülern

Fragen an den Abgeordneten? Uli Grötsch war dazu gerne ans Stiftland-Gymnasium gekommen. Im Bild der SPD-Abgeordnete im Gespräch mit Schülern vor der Ausstellung "Nein zu Hitler". Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
23.03.2015
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Bundestagsabgeordneter Ulrich Grötsch stellte sich den kritischen Fragen der Jahrgangsstufe 11 des Stiftland-Gymnasiums. Grötsch war auf Einladung von Michaela Voit an die Schule gekommen, da ihm der Kontakt zu Schulen besonders am Herzen liegt.

Nach einem Vortag des Bundestagsmitgliedes über seinen Werdegang zeigte sich der SPD-Abgeordnete für alle Schülerfragen offen. Im Anschluss besuchten die Geschichtskurse von Franz Zöllner und Gisela Zöllner gemeinsam mit Herrn Grötsch und Harald Zintl, Vertreter der Friedrich Ebert-Stiftung, die sich momentan am Gymnasium befindliche Wanderausstellung "Nein zu Hitler". Die Wanderausstellung nahm im Jahr 2008 die 75-jährige Wiederkehr der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 zum Anlass, an den sozialdemokratischen und gewerkschaftlichen Widerstand und auch an die Verfolgungen zu erinnern, denen Mitglieder beider Organisationen im Dritten Reich ausgesetzt waren. Michaela Voit leitete in die Wege, dass die Ausstellung auch für vier Wochen am Gymnasium halt macht.

Die Ausstellung, die vom Historischen Forschungsinstitut der FES entwickelt wurde, besteht aus 40 Tafeln und gliedert sich in die drei großen Themenblöcke Frühjahr 1933 -Unterdrückung von Sozialdemokratie und Freien Gewerkschaften, Die Formierung des Widerstands und die Rolle des Exils bis zum Kriegsbeginn und Widerstand und programmatische Diskussion im Krieg. Als durchgängiges Gestaltungselement wird die Geschichte des Widerstands anhand von Porträts und den Lebenswegen einzelner Personen exemplarisch veranschaulicht.
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