Dagmar Nick stellt ihr jüdisches Familienbuch vor - Lesung der Autorin beim Netzwerk "Aktiv ...
"Grande Dame" der deutschen Nachkriegslyrik

Autorin Dagmar Nick (Dritte von links) mit (von links) den Netzwerk-Sprechern Dekan Georg Flierl und Rainer Fischer sowie (von rechts) Thomas Döhler, Dr. Dorothea Woiczechowski und Arno Speiser von der Regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus. Bild: stg
Lokales
Tirschenreuth
16.10.2015
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Literarisch-historisch wurde es am Mittwochabend im Obergeschoss des Restaurants "Seenario": Das Netzwerk "Aktiv gegen Rechts" im Landkreis Tirschenreuth hatte zu einer Lesung mit der Autorin Dagmar Nick eingeladen.

Die mittlerweile 89-Jährige gilt als "Grande Dame" der deutschen Nachkriegslyrik, in Tirschenreuth präsentierte sie aber keine Gedichte, sondern ihr neuestes Buch "Eingefangene Schatten. Mein jüdisches Familienbuch". Das erst vor wenigen Monaten erschienene Werk spannt einen Bogen über vier Jahrhunderte Geschichte der jüdischen Familienseite Nicks, eine knappe Stunde lang trug die Autorin daraus vor.

Der Besuch in Tirschenreuth war etwas ganz Besonderes, denn es handelte sich um die erste Lesung aus dem Buch vor Publikum. Dass das Netzwerk "Aktiv gegen Rechts" Gastgeber dieser Premiere sein durfte, ist der Vermittlung der früher in Tirschenreuth praktizierenden Kinderärztin Dr. Dorothea Woiczekowski zu verdanken, die mit der Schriftstellerin verwandt ist. Dekan Georg Flierl, einer der fünf Sprecher des Netzwerkes, brachte bei der Begrüßung seine Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Zuhörer gekommen waren. Im Anschluss an die Lesung überreichte Netzwerk-Sprecher Rainer Fischer ein "blumiges" Dankeschön, die Autorin signierte noch zahlreiche Bücher (Ausführlicher Bericht heute auf der Kulturseite) .
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