Der Motor bleibt in Schwung

Lokales
Tirschenreuth
20.10.2015
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"In Tirschenreuth wird es garantiert nie langweilig", schaut Bürgermeister Franz Stahl beruhigt in die Zukunft der Kreisstadt. Dazu will auch weiterhin die CSU-Fraktion in den Gremien der Stadt beitragen.

Bei ihrer Mitgliederversammlung im Sportheim des FC Tirschenreuth in der vergangenen Woche legte Peter Gold zur Arbeit der Partei im Fraktionsbericht ein ausführliches Zeugnis ab. Und damit war der stellvertretende Bürgermeister durchwegs zufrieden. Die CSU-Fraktion sieht sich als einen starken Motor, der die nördlichste Kreisstadt der Oberpfalz stets zu neuen Meilensteinen treibt. Bürgermeister Franz Stahl betonte die hervorragende Zusammenarbeit mit den Kollegen anderer Parteien im Stadtrat und lobte seine Mannschaft als "konstruktive Truppe, die alles für die Menschen und die Stadt tut".

Genau diese politischen Vertreter stellte Fraktionsvorsitzender Peter Gold dann zu Beginn seines Berichts, den er "sehr ernst" nimmt, vor. Auch der Stellvertreter Stahls stellte zufrieden fest: "Es macht Spaß mit dieser Fraktion zusammen zu arbeiten". Anschließend gab er einen Überblick über die vielfältige Arbeit der Stadträte in verschiedenen Ausschüssen oder bei den Städtepartnerschaften. Stolz schaut Gold auf das Jahr 2007 zurück als der Grundstein zum Stadtentwicklungskonzept gelegt wurde.

Neues Bürogebäude

Die Früchte des Programms seien zum Beispiel das komplett neu gestaltete Bahnhofsgelände mit ALE und Polizeiinspektion. Auch für die ehemalige SMCS hat Gold eine Vision: "Hier könnte einmal ein neues Bürogebäude entstehen". Das Sozialkaufhaus soll aber anderswo erhalten bleiben. Ein weiterer Meilenstein sei die Ansiedlung des wissenschaftlichen Standorts der OTH Regensburg in der Kreisstadt. Die Einrichtung wird laut Gold: "Ein echter Gewinn für das Stadtleben". Weiterhin plädierte Gold für den Erhalt der Kultur in der Stadt und wies auf kommende Projekte, wie die nötige Sanierung der Mittelschule hin. Nach einer Darstellung der finanziellen Situation der Stadt stellt er abschließend stolz fest: "Wir haben das Schicksal der Stadt selbst in die Hand genommen".

Zuletzt beantwortete Bürgermeister Franz Stahl noch einige Fragen der Anwesenden. Nichts Positives gab es leider in Sachen Hallenbad zu vermelden. Diese Saison wird der Badespaß wohl ganz ins Wasser fallen. Am Krankenhaus hingegen wird mit einer Investition von 23 Millionen die Zukunft des Standortes gesichert.
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