Deutsch-französischer Austausch führt 21 Schüler für eine Woche nach Metz - Eislaufen, Bowling ...
Zu Gast bei Freunden im Haus Europa

Im Robert-Schumann-Haus bei Metz informierten sich die deutschen und französischen Schüler gemeinsam über den Gründervater der Europäischen Gemeinschaft. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
04.02.2015
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Dieser Austausch bot den Jugendlichen nicht nur Gelegenheit, ihre Fremdsprachenkenntnisse auszuprobieren. Sie erhielten auch Einblicke in ein anderes Schulsystem und eine andere Lebensweise. Der Gegenbesuch im März wird mit Spannung erwartet, um die neu geknüpften Freundschaften zu vertiefen.

Viele Jahre mussten die Schüler des Stiftland-Gymnasiums auf einen Gruppenaustausch mit den französischen Nachbarn verzichten, aber seit 2014 gibt es wieder lebendige Kontakte. Schüler des "Collège Arsenal" aus Metz waren bereits im Stiftland, auch der Gegenbesuch war ein Erfolg. Am 24. Januar machten sich erneut 21 Schüler auf den Weg zu ihrer Partnerschule.

Nach einer achtstündigen Zugfahrt wurden sie von ihren Austauschpartnern in Empfang genommen und verbrachten das Wochenende in den Familien. Am Montag besuchten alle gemeinsam bis 16 Uhr den Unterricht. Unterbrochen wurde dieser Tag durch einen Besuch im Rathaus von Metz in Begleitung des Direktors der Schule und seiner Stellvertreterin.

Nach kurzen Ansprachen der stellvertretenden Bürgermeisterin und des Schulleiters, die beide auf die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft hinwiesen, erhielten alle Schüler ein kleines Präsent. Den nächsten Morgen nutzten die deutschen Jugendlichen zur Vorbereitung einer Deutschstunde für die 7. Klassen. Dafür zogen sie deutsche Lieder als Grundlage für Übungen zum Hörverstehen und zur Rechtschreibung heran. Sie hielten die Stunde eigenständig und unterstützten die Franzosen bei der Bearbeitung der entsprechenden Vorlagen. Nach dem üblichen Mittagessen in der Schulkantine hatten die deutschen Austauschpartner die Gelegenheit, anhand einer Stadtrallye, die ihre französischen Freunde vorbereitet hatten, Metz zu erkunden.

Der Mittwochmorgen stand ganz im Zeichen der europäischen Idee, da das Robert-Schuman-Haus besichtigt wurde. In einem kurzen Film wurde einer der Gründungsväter Europas vorgestellt und im Anschluss sein Haus besichtigt. Außerdem zeigten die Schüler in zwei Workshops ihre Europakenntnisse. Da in Frankreich am Mittwochnachmittag kein Unterricht stattfindet, stand er ihnen zur freien Verfügung. Am nächsten Vormittag war wieder Unterricht angesagt, bevor alle zusammen den Nachmittag in der Patinoire beim Schlittschuhlaufen verbrachten.

Den letzten Vormittag nutzten die Gäste, um das Centre Pompidou, das zum gleichnamigen Museum in Paris gehört, zu besuchen. Dort brachten Museumspädagogen den Schülern die ausgestellte moderne Kunst näher. Am Nachmittag stand nochmals Freizeit auf dem Programm, um Souvenirs zu besorgen und sich von der Stadt Metz zu verabschieden. Abends trafen sich alle zum gemeinsamen Bowling, bevor die deutschen Schüler am Samstagmorgen die Heimfahrt antraten.
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