Die Altstadt gezielt fördern

Die Führungsmannschaft der Freien Wähler mit (von links) Christian Schmidt, Jürgen Steinhauser, Manfred Zandt, Günther Franz, Alexander Fürst, Karl Schwägerl, Heinrich Bayreuther, Hans Zölch und Norbert Schuller. Bild: Privat
Lokales
Tirschenreuth
17.06.2015
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Der Demografische Wandel ist für die Freien Wähler ein wichtiges Thema. Positiv vermerken sie, dass dafür auch die Stabilisierungshilfe eingesetzt werden kann.

Der Bericht der Stadtratsfraktion und Informationen über die Situation nach der Kommunalwahl waren die zentralen Themen der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler im Gasthof Schwan.

Da von der Freien Wähler monatliche öffentliche Fraktionssitzungen angeboten werden, konnte sich der Ortsvorsitzende Manfred Zandt auf die wesentlichen Punkte beschränken. Dazu gehörte das Thema Altanschließer Wasser und Kanal. Für Zandt war es wichtig, dass dieser Punkt noch vom alten Stadtrat abschließend behandelt wurde. Wichtig seien den Freien Wählern auch die Ergebnisse des Integrierten Stadtumbauprojekts. In die Planung gehören die weitere Beseitigung von Industriebrachen und die räumliche Verdichtung als vorrangige Flächennutzung für Bauflächen.

Gezielt sei die Altstadt zu fördern. Dazu gelte es Parkmöglichkeiten für die Geschäfte und Bewohner zu berücksichtigen. "Quartiersparkplätze sind hier ein wirksamer Ansatz, um Leerstände zu vermeiden oder neuen Nutzungen zu zuführen. Jedoch geschieht hier für die Anlieger zu wenig" stellt Manfred Zandt fest. Mit Blick auf den demografischen Wandel fordern die Freien Wähler, die Infrastruktur auf diese veränderten Bedürfnisse einer älter werdenden und sich verringernden Bevölkerung vorzubereiten.

Daher würden auch die erneut beantragten Stabilisierungshilfen begrüßt, um diesen Umbau zu begleiten und die Verschuldung zu reduzieren. "Nur mit einer modernen Infrastruktur wird sich hier ein Erfolg einstellen", so Zandt.

Bezahlbare Dienstleistungen

Mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses werde eine kommunale Pflichtaufgabe für die nächsten Jahrzehnte auf den höchsten technischen Stand gebracht. Zandt verdeutlichte aber, dass die kommunalen Dienstleitungen für die "einfachen" Bürger bezahlbar bleiben müssen und weist hier aktuell auf den nach intensiver Diskussion gefundenen Kompromiss bei den Friedhofsgebühren hin. Bei den neuen kommunalen Zweckverbänden wie für die Verkehrsüberwachung fürchtet die FW-Stadtratsfraktion, dass die Einwirkungsmöglichkeiten des Stadtrates zukünftig eingeschränkt werden.

Bei den sich Neuwahlen gab es nur einen Wechsel im Bereich Öffentlichkeitsarbeit von Norbert Schuller zu Jürgen Steinhauser.
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