Die kleinen Igel sind gerade auf Nahrungssuche
Mecki braucht Fettreserven

Im Herbst gehen die jungen Igel auf Futtersuche - und finden oftmals den Tod beim Überqueren von Straßen. Der Landesbund für Vogelschutz ruft deshalb Autofahrer zur Vorsicht auf. Bild: Grüner
Lokales
Tirschenreuth
26.09.2015
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Auf den Straßen sieht man sie zur Zeit immer öfters: überfahrene Igel. Deshalb ruft der Landesbund für Vogelschutz dazu auf, mehr auf die nachtaktiven Tierchen zu achten. Igel gebären ihre Jungen im Juli und August. Mittlerweile kann der Nachwuchs selbst nach Futter suchen. "Igelkinder müssen jetzt Fettreserven für den Winterschlaf finden", weiß Otto Hauenschild vom Landesbund für Vogelschutz. "Wegen des großen Nahrungsangebots ist die jetzige Jahreszeit sehr ergiebig. "

Viele Bürger kennen sich zu wenig mit den stacheligen Tierchen aus, um ein verlassenes, hilfsbedürftiges von einem gesunden zu unterscheiden. Hier rät der Kreisgruppenvorsitzende: "Lieber einige Zeit abwarten und beobachten, ob das Tier noch von alleine Futter beschaffen kann, bevor man eingreift." Wirklich nötig, die Igel mit ins Haus zu nehmen, wird es meist erst in den Wintermonaten.

Wenn man die Kleinen bei der Nahrungssuche unterstützen will, so dass sie bei der Futtersuche keine gefährlichen Straßen überqueren müssen, kann man einfach eine Schale mit Katzenfutter oder Obst in den Garten stellen. Einen Igel der dringend Hilfe braucht, erkennt man daran, dass er laut fiept oder auf der Seite liegt.
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