Die Technik-Crew arbeitet fieberhaft für die Passion
Es werde Licht und Ton

Marco und Tobias Schwägerl (von links) ersetzen den Lüfter an einem Suchscheinwerfer. Drei Tage dauert die Lichtregie. Bild: Grüner
Lokales
Tirschenreuth
06.03.2015
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Da können Schauspieler, Autoren, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbildner noch so gut sein - ohne versierte Techniker stünden die Akteure im Dunkeln und wären im Auditorium nicht zu hören. Dass das bei der Tirschenreuther Passion nicht passiert, dafür stehen die Namen Karl, Tobias und Marco Schwägerl, Dirk Hinrichsmeyer, Klaus Burkhard, Vinzenz Rahn, Anton Beer, Bineyam Antereh, Samuel Arebru und Jamil Kalo Tamo.

Kaum war der Fasching vorbei, hat die Technik-Crew ihre Arbeit aufgenommen. Dirk Hinrichsmeyer ist neu in der Truppe und lernt von Altmeister Klaus Burkhard, wie Ton im Theater funktioniert. Vater und Söhne Schwägerl sind wie immer für die Beleuchtung zuständig. Der Rest der erwähnten Truppe fungiert als Bühnenbauer und Handlanger für die Techniker. Von Dienstag bis Donnerstag haben die Schwägerls zusammen mit Spielleiter, Stefan Tilch das Licht eingerichtet. Eine filigrane Sisyphusarbeit. Zwar ist die Grundeinstellung im Mischpult gespeichert. Damit das Licht aber punktgenau rüberkommt, bedarf es viel mehr als eines Speicherchips.

Bevor es überhaupt an die Lichtregie geht, ist es bei großen Produktionen wie der Passion nötig, alle großen Scheinwerfer abzubauen und zu warten. Die Lüfterräder der sechs Moving Heads (bewegliche Suchscheinwerfer) müssten dabei vom Staub befreit oder komplett erneuert werden, erklärt Tobias Schwägerl. Um die Passion ins rechte Licht zu rücken, stehen heuer nahezu 100 Scheinwerfer zur Verfügung. Regisseur Johannes Reitmeier sagt: "Zuviel davon kann man nie haben."
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