Ein Leben des Gebetes führen

Die Messe zur 340. Wallfahrt zelebrierten (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, Kaplan Maximilian Roeb, Kaplan Martin Schöpf aus Furth im Wald, Neupriester Johannes Kappauf aus Poppenreuth, Pfarrer Johann Bauer aus Mindelstetten, Pater Klaus Kniffki/St. Peter, Pfarrer Michael Alkofer aus Regensburg, Pfarrer Heribert Stretz aus Waldeck und Pfarrer Erich Renner aus Donaustauf. Bild: wür
Lokales
Tirschenreuth
22.08.2015
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Die Botschaft von Fatima ist wie ein Fanfarenstoß ins 20. Jahrhundert. Der Warnruf werde zwar von vielen gehört, aber nicht von allen beachtet, bedauerte Pfarrer Johann Bauer bei der Wallfahrt in der Kreisstadt.

(wür) Zur 340. Wallfahrt für die Kirche durfte Stadtpfarrer Georg Flierl als Hauptzelebranten Pfarrer Johann Bauer aus Mindelstetten begrüßen. Der Ort ist vielen bekannt durch die Hl. Anna Schäffer. Anna Schäffer ist in der 2000-jährigen Kirchengeschichte die erste heiliggesprochene aus dem Bistum. Ein besonderer Dank ging an Werner Fritsch (Orgel) und Regina Wilfert (Gesang), die durch Stücke von Bach, Mozart und Franck den Gottesdienst mitgestalteten. "Die Gottesmutter ist in Fatima erschienen, um der ganzen Welt zu helfen und an die Gebote Gottes zu erinnern", so Pfarrer Bauer zu Beginn seiner Predigt. Im dritten Geheimnis von Fatima gehe es um Buße. Also um Rückbesinnung und Umkehr. Die Gottesmutter Maria und die Hl. Anna Schäffer seien verwandte Seelen, wenngleich sich ihre Sendung und ihr Rang unterscheiden. Anna Schäffer habe sich ihrer Krankheit und Schmerzen angenommen und alles in Liebe aufgeopfert. Darin sei sie der Gottesmutter ähnlich, beschrieb der Geistliche. "Anna Schäffer hat viel von dem gelebt, was die Gottesmutter in Fatima gefordert hat." Mehr als damals brauche es heute Menschen, die bereit sind, ein Leben des Gebetes zu führen. Ein Leben des Gebetes und des Opfers sei der wertvollste Dienst, den ein Christ der Menschheit schenken kann.

Diesen Dienst brauche die Kirche und die ganze Welt, so der Prediger. In der heutigen Zeit hätten die betenden Gruppen eine große Bedeutung. Es seien vielleicht die Gruppen, die den Rosenkranz beten, in die Werktagsmesse kommen oder sich vor dem Allerheiligsten zur Anbetung versammeln. "Diese Gruppen sind Blitzableiter, die den zerstörerischen Mächten des Bösen entgegenwirken. Sie unterstützen die Welt auf ihren Weg. Mit ihren Lobpreis erlangen sie die Gnaden der Barmherzigkeit und Reue für viele Brüder und Schwestern, die in Sünde leben", betonte Pfarrer Bauer.
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