Ein Plus dank Strom und Wasser

Der Betrieb des Freibades gehört zu den Aufgaben der Stadtwerke. Hier lässt sich freilich nichts verdienen. Im diesjährigen Wirtschaftsplan wird für das Bad ein Verlust von rund 325 000 Euro ausgewiesen. Das Bad soll am Samstag, 9. Mai, wieder seine Pforten öffnen. Bild: tr
Lokales
Tirschenreuth
29.04.2015
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Sie stehen nicht nur bei den Aktivitäten "unter Strom". Auch in ihrer Bilanz können die Mitarbeiter der Stadtwerke eine "blitzsaubere" Arbeit vorweisen.

Fast "durch die Bank" wollen die Stadtwerke in den verschiedenen Bereichen ein positives Ergebnis einfahren. Bei aller Anstrengung vergebens ist dies freilich in den Abteilungen Freibad und Personennahverkehr.

Bei der jüngsten Stadtratssitzung legte Bürgermeister Franz Stahl den Wirtschaftsplan der Stadtwerke für das laufende Jahr vor. Gewinne weisen dabei die Stromversorgung (366 252,22 Euro), die Wasserversorgung (51 251 Euro) und die Wärmeversorgung (260 Euro) aus, einen Verlust dagegen die Bereiche Freibad (324 868,56 Euro) und Personennahverkehr (28 590 Euro). Damit könne das Gesamtergebnis mit einem Gewinn von 64 304,66 aufwarten, freute es den Bürgermeister.

Zudem belaufen sich die Rücklagen der Stadtwerke auf rund 2,2 Millionen Euro. Das Stammkapital betrage unverändert 3 Millionen Euro und die Eigenkapitalquote 57 Prozent. Freilich weisen die Stadtwerke auch Schulden auf: Rund 2,56 Millionen Euro stehen hier im Haushalt der Stadt. Rund 1,9 Millionen Euro resultieren aus der Vorfinanzierung der Maßnahmen zur Wasserversorgung. Dadurch könnte Tirschenreuth aber eine hervorragende Wasserqualität vorweisen. Die gute Arbeit der Stadtwerke hätten die Bürger in diesem Jahr durch eine Senkung beim Strompreis zu spüren bekommen.

Grund dafür war allerdings der sehr gute Einkauf durch den Stadtwerkeverbund. Zu den nächsten Investitionen zählte Stahl unter anderem den Bau der Ringleitung Nord, die vor allem dem neuen Feuerwehrhaus diene.

Bei der Sitzung würdigte der Bürgermeister nicht nur die gute Arbeit der Stadtwerke, sondern stellte auch die Bedeutung dieser Einrichtung vor Ort für die Bürger heraus. Hier könnte bei Anliegen schnell geholfen werden. "Wir arbeiten für die Menschen in der Stadt", beschrieb Stahl den Wert der Stadtwerke - was von allen Mitgliedern des Stadtrates ebenso gesehen wird. Der Wirtschaftsplan fand natürlich die Zustimmung des Gremiums.
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