"Eine prekäre Situation"

Bei einem Ortstermin mit Vertretern der Tirschenreuther CSU um Bürgermeister Franz Stahl (Zweiter von links) konnte sich MdB Albert Rupprecht (Mitte) von der Problematik in der Mühlbühlstraße überzeugen. Bild: axs
Lokales
Tirschenreuth
31.07.2015
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Bis zu 400 Lastwagen donnern täglich über die Hauptverkehrsachsen der Kreisstadt. Besonders brisant ist die Situation in der Mähringer Straße und der Mühlbühlstraße. Die Verantwortlichen der Stadt hoffen daher auf eine möglichst schnelle Realisierung der Umgehung.

Überwiegend sind es Holztransporter, die auf den genannten Straßen unter anderem das Freibad, ein Sportgelände, die Kreismusikschule und die Mittelschule mit 300 Schülern passieren. MdB Albert Rupprecht informierte sich jetzt bei einem Ortstermin über den aktuellen Stand der Dinge.

"Es ist eine prekäre Situation", betonte Bürgermeister Franz Stahl. Denn die Mühlbühlstraße könne nicht verbreitert werden. Einen Unfall mit Todesfolge habe es in diesem Bereich bereits gegeben. Angesichts des Verkehrsaufkommens sei es sogar erstaunlich, dass es bisher dabei geblieben ist. "Wir wollen aber keinesfalls warten, bis wieder etwas passiert", stellte Stahl klar.

Konkrete Vorschläge

Das Umgehungs-Projekt sei vor Jahren noch als nicht sehr dringlich eingestuft worden. Frühestens 2020 hätte mit der Planung begonnen werden sollen. Durch ein Gespräch mit Innenminister Joachim Herrmann im Jahr 2012 habe der Prozess allerdings beschleunigt werden können. Jetzt gebe es bereits konkrete Routenvorschläge. Die Umgehung könnte östlich an der Kreisstadt vorbeiführen und dann ein Stück der vorhandenen Straße ab der Lodermühle bis zur Bärnauer Kreuzung nutzen. Neu gebaut werden müsste eine fünf bis sechs Kilometer lange Strecke.

"Es wurde gut gearbeitet", bemerkte dazu Rupprecht, bei dem das Thema von Anfang an auf der Agenda gestanden habe. Er sicherte seine volle Unterstützung für die kommenden Schritte zu. Aber er mahnte auch: "Wenn sich kurzfristig eine Möglichkeit ergibt, muss man bereit sein zuzuschlagen." So etwas komme immer wieder mal vor, wenn etwa ein anderes Projekt aus irgendwelchen Gründen nicht verwirklicht wird. "Ich bin mir sicher, dass die tolle Entwicklung der Stadt vorangetrieben wird", so der Abgeordnete im Hinblick auch die Erfolgsaussichten des Projekts.
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