Einige Gründungsfamilien seit 30 Jahren dabei - Vom Christbaum-Abholen bis zur Minibrot-Aktion ...
"Sonnengesang" erfreut Landvolk als Wein

Sechs Gründungsfamilien ehrte die Landvolkbewegung Tirschenreuth. Bürgermeister Franz Stahl (links) und Regionaldekan Georg Flierl (rechts) dankten den engagierten Mitgliedern. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
12.06.2015
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Das "Zuckerl" zum 30-jährigen Bestehen der Landvolkbewegung Tirschenreuth gab am Ende des Festakts, der am Sonntagnachmittag in der Ortsmitte von Matzersreuth gefeiert wurde. Die beiden Vorsitzenden Resi Konrad und Bernhard Bäuml freuten sich besonders über die Neuaufnahme von zehn jungen Familien in das Landvolk. Als Begrüßungsgeschenk erhielt das jeweilige Familienoberhaupt einen Anstecker, die Ehefrau eine Rose überreicht.

Zu Beginn des Festakts freute sich Vorsitzender Bäuml über zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Stadtpfarrer und Regionaldekan Georg Flierl, Kreis-Seelsorger Anton Witt aus Mitterteich, Kreisvorsitzende Angelika Franz und stellvertretende Diözesanvorsitzende Silvia Schroll. Willkommen hieß er zudem den ehemaligen Kreisvorsitzenden Engelbert Meier sowie Vertreter der Landvolkbewegungen aus Wernersreuth, Leonberg, Schwarzenbach und Beidl-Stein.

Bäuml ging auf die verschiedenen Aktivitäten des Tirschenreuther Landvolks ein. So tragen Mitglieder bei sämtlichen Prozessionen zum Monatsdreizehnten in Tirschenreuth den Himmel. Auch bei den Fronleichnamsprozessionen ist das Landvolk aktiv. Seit 1992 holt die Vereinigung regelmäßig ausgediente Christbäume ab. Seit 1993 gibt es die Minibrot-Aktion. Bäuml wies darauf hin, dass das Landvolk in den drei Jahrzehnten seines Bestehens schon für viele Aktionen und Objekte gespendet hat, vor allem im Partnerland Senegal.

Gemeinsam mit Resi Konrad ehrte er Gründungsmitglieder, genauer gesagt Gründungsfamilien. Geehrt wurden Hans Kühn, Karl Meißner, Hans Möhrlein, Bernhard Bäuml, Albert Wolfrum und Josef Wurm. Als besonderes Geschenk erhielten sie und ihre Familien den Landvolkwein "Sonnengesang". Für 30 Jahre aktives Mitwirken im Vorstand gab es weitere Auszeichnungen (Bericht folgt).

Bürgermeister Franz Stahl dankte dem Landvolk für die vielen Einsätze, die von hoher Qualität seien. Die Bewegung sei auch heute noch sehr modern und nehme sich aktueller Themen an. Stahl sicherte der Landvolkbewegung auch weiterhin die Unterstützung der Stadt zu, eher er einen kleinen Scheck überreichte.

Dem Festakt vorangegangen war eine feierliche Andacht zu Ehren des Heiligen Klaus von der Flüe, dem Schutzpatron des Landvolks. Stadtpfarrer Georg Flierl ging auf die Gedanken und Visionen des Schweizer Heiligen ein, ehe mit dem Lied "Nun danket all" die Dankandacht endete.
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