Elf Schüler aus dem Landkreis beteiligen sich am Freiwilligen Sozialen Schuljahr - Urkunden vom ...
In 80 Stunden zum erweiterten Horizont

Die ersten Teilnehmer des FSSJ im Landkreis zusammen mit Vertretern der Einrichtungen, in denen sie 80 Stunden ehrenamtlich mitgearbeitet haben. Mit im Bild Landrat Wolfgang Lippert und Schulrat Rudolf Kunz (hinten, stehend von links) und Andreas Büttner und Jürgen Bayer (vorne von rechts). Bild: Grüner
Lokales
Tirschenreuth
28.07.2015
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Zum ersten Mal bot der Landkreis heuer Schülern die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Schuljahres. Elf junge Leute aus Mittel- und Realschulen begeisterten sich dafür leisteten 80 ehrenamtliche Stunden in ihrer Freizeit oder in den Ferien ab.

Ausgegangen war die Initiative von den Zukunftscoaches Andreas Büttner und Wolfgang Prebeck in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Schule und Wirtschaft. Als Koordinator zu stand Jürgen Bayer von der Mittelschule Tirschenreuth zur Verfügung.

Für ihr Engagement erhielten jetzt die Probanden ihre Urkunden aus der Hand von Landrat Wolfgang Lippert. Die ersten Teilnehmer am Freiwilligen Sozialen Schuljahr waren: Celina Heindl (evangelischer Kindergarten "Regenbogen", Erbendorf), Vanessa Bäuml (Kinderhaus "Steinwaldzwerge", Pullenreuth), Lisa Bachmann (Kinderhaus St. Josef (Neusorg), Eva Rößler (Kinderhaus St. Sebastian, Waldershof), Eva-Maria Häckl (Katholisches Pfarramt St. Laurentiuns, Konnersreuth), Fabiola Rosner und Lucas Wohlrab (Phönix Lebenszentrum, Mitterteich), Emma Lauton (TB Jahn, Wiesau), Sebastian Meyer (Feuerwehr Wiesau) sowie Bernhard Scholz und Felix Misch (BRK Wiesau).

Landrat Wolfgang Lippert sagte, dass die Maßnahme künftig auf viel mehr Schulen ausgeweitet werden soll. Das FSSJ sei eine äußerst wichtige Einrichtung, bei der das ehrenamtliche Engagement der Teilnehmer gefördert werde. Berufsorientierung, Steigerung der sozialen Kompetenz und Weichenstellung für die Zukunft seien weitere wichtige Faktoren die dabei vermittelt würden.

Es dürfen mehr werden

Zukunftscoach Andreas Büttner legte den Teilnehmern ans Herz, mit ihren gemachten Erfahrungen bei den Mitschülern Werbung für das Projekt zu machen. "Denn", so der Sprecher, "es dürften ruhig noch viele Teilnehmer mehr werden." Wer sich bereits im Sportverein, Altenheim oder Kindergarten engagiert habe, sei eingeladen im kommenden Schuljahr wieder mitzumachen. Schulamtsdirektor Rudolf Kunz meinte: "Die Welt wird immer komplexer, da ist es notwendig seinen Horizont auf jede mögliche Art und Weise zu erweitern, um den Überblick aus den verschiedensten Blickwinkeln zu erhalten." Neben der Urkunde bekamen die jungen Leute noch einen USB-Stick und einen Gutschein für die Berufetour 2016.
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