Ende des "Trampelpfades"

Nach dem Bau des Asylbewerberheimes vor 12 Jahren wird jetzt auch das fehlende Stück der Geh- und Radwegverbindung asphaltiert und mit einer Beleuchtung versehen. Beim Spatenstich am Montag waren mit dabei (von links): Kämmerer August Trißl, Bauingenieur Peter Bork, Stadtbaumeister Andreas Ockl, Bürgermeister Franz Stahl, Bauunternehmer Helmut Seeberger, Diplom-Ingenieur Rainer Braband, der stellvertretende Geschäftsleiter der Stadt, Markus Bergauer, Bauingenieur Andreas Schön und Seebauer-Mitarbeiter Micha
Lokales
Tirschenreuth
25.08.2015
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Der Fußweg von Süden her in die Kreisstadt ist keine "Prachtstraße". Das wird er auch mit 282 000 Euro nicht werden. Wohl aber ein beleuchteter Zugang, der auch bei schlechtem Wetter noch gut begehbar ist.

In erster Linie unterstreicht Bürgermeister Franz Stahl am Montag die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Im Vordergrund steht aber natürlich die Verbesserung des Zugangs vom Asylbewerberheim zur Kreisstadt. Denn bislang ist der unbeleuchtete Sandweg gerade in späteren Stunden und bei schlechtem Wetter nur sehr eingeschränkt nutzbar. Nicht selten sind die Benutzer dann auf die parallel verlaufende Straße ausgewichen.

Damit würde durch die Baumaßnahme auch ein aktiver Beitrag für mehr Sicherheit geleistet. Die Maßnahme liegt dem Bürgermeister sehr am Herzen, zumal mit dem "Tirschenreuther Modell" schon vor 12 Jahren eine menschenwürdige Unterbringung für die Asylsuchenden geschaffen worden ist. Lange bevor Schauspieler ihr Engagement heute herausstellen. Neben der baulichen Unterbringung will Stahl aber auch die Integration der Asylbewerber in der Kreisstadt als vorbildlich bewerten. "Sie gehören zum Leben in Tirschenreuth", unterstreicht der Bürgermeister. Als Theaterspieler bei der Passion oder in den Sportvereinen würden die Asylsuchenden aktiv mitwirken. Was den Bürgermeister besonders freut: "Wir hatten mit diesen Menschen nicht ein Problem". Freilich ist der Geh- und Radweg auch eine Verbesserung für die Radfahrer.

128 000 Euro Eigenanteil

Bei der Realisierung dankte der Bürgermeister auch dem Stadtrat für die Unterstützung. Denn der Eigenanteil der Stadt ist nicht unerheblich. So betragten die Baukosten insgesamt 282 000 Euro, darin enthalten sind die Ausgaben für die 18 Lampen in Höhe von 12 000 Euro. Nach Abzug der Förderung verbleiben der Stadt noch 128 000 Euro an Eigenanteil.

Beim Spatenstich am Montag mit dabei waren die Bauingenieure Peter Bork und Andreas Schön von Ingenieurbüro Bork, Diplom-Ingenieur Rainer Braband, der die Bodenuntersuchung vorgenommen hat, sowie Bauunternehmer Helmut Seebauer, seine Mitarbeiter und die Vertreter der Stadt.
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