Entstehung dank "Guttätern"

Der Historische Arbeitskreis hat sein Schaufenster in der Dammstraße 13 wieder neu gestaltet. Diesmal geht es um die Geschichte der Sanitätskolonne. Bild: fiw
Lokales
Tirschenreuth
22.09.2015
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Es war am 6. Mai 1900, als auf Anregung von Bezirksamtsassessor Heinrich Graf von Spreti (1868-1944), dem späteren Regierungspräsidenten von Schwaben, die Sanitätskolonne Tirschenreuth ins Leben gerufen wurde. Gegründet wurde sie vom Kanzleirat Franz Heldmann (1866-1931), der sie jahrelang führte.

Johann Brunner (1857-1941) schreibt in seiner, im Jahre 1932 herausgegebenen Chronik Geschichte der Stadt Tirschenreuth in der bayerischen Ostmark vor dem Egerland" unter anderem über dieses Thema: "Die Kolonne zählt gegenwärtig 42 aktive Mitglieder und ist dank der finanziellen Hilfe durch die Stadt, die Krankenkassen, dem Kreis- und Landesausschuss vom Roten Kreuz und Guttäter mit einem Krankenkraftwagen und allen sonstigen notwendigen Einrichtungen sehr gut ausgerüstet. Die Mannschaft hat auch während des Krieges für die beiden Lazarette in Tirschenreuth sehr gute Dienste geleistet".

Heute wendet man sich in Notsituationen einfach an das Bayerische Rote Kreuz. Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte, der sollte einmal einen Blick in das Schaufenster des Historischen Arbeitskreises in der Dammstraße 13, neben der Johannisbrücke, werfen. Dort wird die Entstehung und weitere Entwicklung der Tirschenreuther Sanitätskolonne in zeitgenössischen Bildern und Schriften dargestellt.
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