Essen für den Artenschutz

Lokales
Tirschenreuth
14.11.2015
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Artenschutz durch Aufessen? Klingt paradox, für den Europäischen Edelkrebs kann das funktionieren - und zwar indem man die eingewanderten amerikanischen Krebsarten aufisst.

Bis vor 1860 gab es die Edelkrebse praktisch in jedem Wiesengraben. Doch dann zog die "Krebspest" durch ganz Europa und vernichtete (bis auf kleine Restbestände) alle einheimischen Arten. Eingeschleppt wurde die Krankheit durch amerikanische Krebse, die teilweise resistent dagegen sind. Was tun? Die Einwanderer aufessen!

Und das tut die "Arge Fisch" im Landkreis Tirschenreuth am Sonntag, 22. November. Nach einer Führung durch die Krebszuchtanlage von Michael Bäuml in der Nähe von Bärnau wird in der Fischerhütte Wendermühle zur Tat geschritten. Kleiner Wermutstropfen für alle Interessierte: Die Veranstaltung ist leider schon ausgebucht.
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