Farbiger Granit und Bäume

Lokales
Tirschenreuth
04.03.2015
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Am Friedhof kehrt noch keine Ruhe ein. Nach der Sanierung der Aussegnungshalle folgt als nächster Abschnitt der Vorplatz. Dafür plant die Stadt rund 83 000 Euro ein.

Im ersten Bauabschnitt wurde die Aussegnungshalle des Tirschenreuther Friedhofs saniert. Nun, im zweiten Bauabschnitt, soll der Vorplatz der Aussegnungshalle saniert werden.

Stadtbaumeister Andreas Ockl stellte im Stadtrat detailliert diese Maßnahme vor. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf rund 83 000 Euro, diese sollen in der Haushaltsplanung für dieses Jahr mit berücksichtigt werden. Angedacht ist ein barrierefreier Zugang zur Aussegnungshalle, mittelfristig soll auch der Weg von der Aussegnungshalle bis zum neuen Friedhof befestigt werden. Der Vorplatz vor der Aussegnungshalle soll durch Baumpflanzungen aufgelockert und eingerahmt werden, als Oberflächenmaterial soll farbiger Granit verwendet werden.

Containerplatz wird verlegt

Einig war sich das Gremium auch, den Containerplatz unmittelbar vor der Aussegnungshalle zu verlegen und die Erdabfallgrube aufzulösen. Als Ersatz müsste ein neuer Betriebshof auf dem neuen Friedhof errichtet werden. Stadtbaumeister Andreas Ockl stellt dazu einen ersten Planentwurf vor. Der Stadtrat billigte einstimmig diese Maßnahme, allerdings sind noch einige Details zu klären. Einstimmig hat der Stadtrat die Zweckvereinbarung zwischen dem Zweckverband "IkomStiftland" und den Verbandsmitgliedern der "IkomStiftland" für die erstmalige Erstellung eines ILEK (Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept) gebilligt.

Einigen Diskussionsbedarf gab es hingegen zur Änderung der Hausnummerierung in der Falkenberger Straße. Diese ist nach dem Neubau der Polizeiinspektion (Falkenberger Straße 2) und dem Amt für Ländliche Entwicklung (Falkenberger Straße 4) nötig geworden.

Die Stadträte Karl Berr und Manfred Zandt wiesen darauf hin, das eine Neunummerierung der Falkenberger Straße ab dem Kreisverkehr beginnen sollte und nicht mitten in der Straße, auf Höhe des Kewog-Gebäudes. In der Wahrnehmung beginne die Falkenberger Straße ab dem Kreisverkehr, alles andere sei für Fremde irreführend. Dr. Alfred Scheidler (CSU) stellte sich hinter diese Argumente, denn sie seien gut und richtig. Günther Franz monierte, dass die Bahnhofstraße in der jetzigen Form ein Unikum sei, er trat für eine große Lösung ein, dazu müssten jedoch viele Straßennamen in diesem Bereich geändert werden.

Neue Hausnummern

3. Bürgermeister Norbert Schuller plädierte für die angepeilte Lösung. Karl Berr (Wählergemeinschaft Umwelt) kannte keine andere Straße, in der sich plötzlich der Straßenname ändere. "Da stellt's dir ja die Haare auf!" Letztlich billigte der Stadtrat bei zwei Gegenstimmen den Beschluss des Bauausschusses, dass die Falkenberger Straße auf der rechten Seite stadtauswärts ab dem Polizeigebäude neu nummeriert wird.
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