Film über die Wanderung von Harald Grill entlang der Wondreb kommt hervorragend an
"Traumpfade" locken großes Publikum

Manfred Zandt (rechts) freute sich über einen voll besetzten Sitzungssaal im Landratsamt. BR-Redakteur Peter Giesecke (vorne links), ein gebürtiger Waldsassener, präsentierte seinen Film persönlich. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
09.11.2015
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Es ist eine ungewöhnliche Wanderung, auf die sich der Schriftsteller Harald Grill da gemacht hat. 60 Kilometer lang erkundete er den Weg der Wondreb vom Ursprung bis zum Stausee Jesenice. Auf seiner Erkundung durch unwegsames Gebiet traf er viele Menschen und unterhielt sich mit ihnen. Der Film "Traumpfade" des Bayerischen Rundfunks handelt davon.

Wer die Erstausstrahlung im März verpasst hatte, konnte sich nun im Landratsamt selbst ein Bild von der eindrucksvollen Wanderung machen. Der Sitzungssaal war am Donnerstagabend voll besetzt. Selbst BR-Redakteur Peter Giesecke, ein gebürtiger Waldsassener, war überrascht über das große Interesse am Film "Traumpfade". Auf Initiative von Manfred Zandt gab es nun in Tirschenreuth eine Sondervorstellung.

Zandt verwies darauf, dass diesen wunderschönen Film viele nicht gesehen hätten. Auch er selbst kenne ihn nur zum Teil. Deshalb habe er in einer Privataktion an das Bayerische Fernsehen eine E-Mail geschickt mit der Bitte, diesen Film noch einmal zu zeigen. Wenige Tage später habe Peter Giesecke geantwortet, dass dies vor Ort möglich sei.

Zandt dankte dem Landrat, der die Schirmherrschaft für diesen Abend übernommen hatte, für die Überlassung des großen Sitzungssaales und freute sich über den großartigen Besuch. Unter anderem waren die Bürgermeister Josef Schmidkonz (Mähring), Lothar Müller (Plößberg), Johann Burger (Leonberg) und Tirschenreuths dritter Bürgermeister Norbert Schuller gekommen. Auch viele Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte ließen sich den Film nicht entgehen. Giesecke berichtete, dass der Regisseur dieses Films zunächst gar nicht in die nördliche Oberpfalz kommen wollte. Doch nach dem Film sei er absolut begeistert von dieser ihm bis dahin unbekannten Region und die Menschen gewesen. Nach der Filmvorführung hatten die Zuschauer noch Gelegenheit, sich mit dem Redakteur zu unterhalten.
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