Fortbildung für Hospizbegleiterinnen
Besser verstehen

Beim Fortbildungstag der Caritas beschäftigten sich 19 Frauen des Ambulanten Hospizdienstes mit dem Thema "Einander besser verstehen lernen - Aspekte für Begleiterinnen in der Hospizarbeit". Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
10.10.2014
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"Einander besser verstehen lernen - Aspekte für Begleiterinnen in der Hospizarbeit" - dieses Thema beschäftigte 19 Frauen des Ambulanten Hospizdienstes der Caritas beim Fortbildungstag, der zusammen mit der KEB in Wernersreuth durchgeführt wurde.

Referentin, Maria Walther, therapeutische Seelsorgeberaterin aus Neuendettelsau, begann das Treffen mit einem biblischen Impuls aus dem Buch Jeremia "Heile mich Herr, so werde ich heil. Hilf mir, so ist mir geholfen." Bereits hier waren einige aus der ökumenischen Runde von biografischen Erlebnissen der Referentin im Innersten berührt. Danach veranschaulichte die Dozentin in vielen persönlichen Alltagssituationen vier Persönlichkeitsstrukturen (Distanz, Nähe, Ordnung, Freiheit), die in jedem Menschen in unterschiedlichem Ausmaß vorhanden und ausgeprägt sind. Grundlage für ihre Ausführungen bildeten die "Grundformen der Angst" von Fritz Riemann und Reinhold Ruthes "Typen und Temperamente".

Die Teilnehmerinnen fanden immer wieder Ähnlichkeiten mit sich und ihren Beziehungen. Am Nachmittag vertieften die Sterbebegleiterinnen ihre Verbundenheit auf einer Wanderung zur Allerheiligenkapelle und dort in einer Andacht.
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