Fülle von persönlichen Bestmarken

Lokales
Tirschenreuth
01.04.2015
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Mit zwei Goldmedaillen durch Lukas Bachmeier (400 m Freistil) und Melissa Zölch (200 m Schmettern) sowie vier Silber- und fünf Bronzemedaillen kehrte der Tirschenreuther Schwimm-Club vom Dresdner Frühjahrspreis zurück. Gegen eine starke internationale Konkurrenz behaupteten sich die Kreisstädter auf der 50-m-Langbahn mit einer Fülle persönlicher Bestmarken.

Nachdem die TSC-Trainer auf Tim Schmalzreich und Florian Sammüller verzichten mussten, schwammen sich im sächsischen Landesleistungszentrum andere ins Rampenlicht. Allen voran diesmal Lukas Bachmeier. Der 17-Jährige siegte in der Juniorenklasse über die 400 m Freistil in 4:42,33 und holte über 200 m Freistil in 2:15,01 Silber. Mit seinen 0:34,26 über die 50 m Brust qualifizierte er sich zudem für das Super-Sprintfinale. Hier traten die punktbesten Kurzstreckler unabhängig von der Schwimmlage gegeneinander an. Im Endlauf steigerte er seine 50-m-Zeit auf 0:33,87 und belegte damit Platz 8.

Einen unglaublichen Leistungsschub verzeichnet derzeit Bachmeiers vier Jahre jüngere Schwester Kathrin. Sie holte über 100 und 200 m Freistil in 1:07,37 und 2:25,22 sowie über die 100 m Rücken in 1:18,35 jeweils Silber und gewann zudem über 50 und 200 m Rücken (0:35,92/2:42,89) sowie die 400 m Freistil (5:05,91) jeweils die Bronzemedaille. Sie steht damit als Qualifikantin für die bayerischen und süddeutschen Meisterschaften fest. Ganz oben auf dem Siegerpodest landete über die 200 m Schmettern die 15-jährige Melissa Zölch (3:03,51). Julia Walter (unter anderem Platz 5 über 400 m Freistil und 200m Brust) sowie Lena Rath (5. über 100 m Brust) komplettierten das TSC-Damen-Quartett.

Bei den Jungen erschwammen sich im Jahrgang 2004 Leon Ducheck in 1:37,70 über 100 m Schmettern sowie Johannes Jähring als Dritter über 100 m Brust (1:34,27) jeweils eine Bronzemedaille, wobei Jähring zugleich die Quali-Norm für die bayerischen Jugendmeisterschaften erfüllte. Mit den beiden vierten Plätzen über 100 und 200 m Brust (1:31/3:20) verpasste im Jahrgang 2002 Kilian Züllich Edelmetall nur knapp. Mit neun persönlichen Bestmarken in neun Rennen rechtfertigte der 14-jährige Patrick Walter seine Nominierung eindrucksvoll.
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