Fußballverband belohnt Bemühungen für eine gelungene Integration - Je 500 Euro Spende für FSV ...
Neuankömmlingen den Start erleichtern

Über je 500 Euro vom Fußball-Verband können sich FSV und FC freuen. Im Bild (von links): BFV-Kreisjugendleiter Klaus Schmalz, FSV-Vorsitzender Franz Daubitzer, FC-Vorsitzender Josef Trißl, FC-Jugendtrainer Gerhard Rasp und Huberth Rosner, Sport und Jugendbeauftragter der Stadt. Bild: axs
Lokales
Tirschenreuth
26.05.2015
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Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Viele auch in den Landkreis Tirschenreuth. Die Integration fällt nicht immer leicht, doch es gibt Wege, den Neuankömmlingen in der Oberpfalz den Start zu erleichtern. Sport spielt dabei eine tragende Rolle, insbesondere der Fußball. Für ihr Bemühen um gelungene Integration haben jetzt der FC und der FSV Tirschenreuth vom Bayerischen Fußballverband jeweils einen Scheck über 500 Euro erhalten.

Geschätzte Mitglieder

In beiden Vereinen sind Asylbewerber auf und neben dem Platz aktiv und geschätzte Mitglieder der Gemeinschaft. Einige kicken auch in den Reserve-Teams mit. Diese Initiativen würdigen der BFV und der DFB unter dem Motto "1:0 für Willkommen". Dabei erhalten engagierte Vereine aus der DFB-Stiftung Egidius Braun finanzielle Unterstützung. Diese kommt direkt von der Bundesregierung und der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Insgesamt 500 Euro durften jetzt auch Vertreter von den beiden Tirschenreuther Clubs entgegen nehmen.

Gerhard Rasp, Jugendtrainer beim FC, pflegt schon lange guten Kontakt zu den Asylbewerbern und hat auch bereits einige animiert sich dem Verein anzuschließen. Er weiß das Geld sinnvoll zu nutzen: "Es kommt vieles zusammen wie etwa Passanträge, neue Fotos oder mal ein paar neue Schuhe". Auch sein Kollege vom FSV hat schon einen Plan. "Das Geld fließt zu 100 Prozent in die Jugendarbeit, die wir vor zwei Jahren wieder aufgenommen haben", erklärt Franz Daubitzer, der 1. Vorstand des FSV. Dort kicken natürlich auch Kinder von Flüchtlingen. Denn man will auch von seiten der Spender wissen, dass die Hilfe wirklich ankommt. Innerhalb von sechs Monaten werden die Vereine aus der Kreisstadt nachweisen, wie man den Flüchtlingen konkret geholfen hat. Die Vertreter aus Tirschenreuth sind ein gutes Beispiel, dafür wie Integration durch den Fußball wirklich gelingen kann.
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