Gewissenhaft und mit Akribie

Klaus Schneider gehört zu den verlässlichen Stützen im ATSV. Seit 37 Jahren erledigt der Tirschenreuther die Kassenführung der Fußballer - natürlich ehrenamtlich. Bild: hä
Lokales
Tirschenreuth
04.12.2015
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Klaus Schneider bleibt am Ball. Freilich ist die Jagd nach dem runden Leder schon lange nicht mehr seine Passion. Doch ist der bald 70-Jährige für den ATSV unentbehrlich.

Seit 1960 ist Klaus Schneider Mitglied beim ATSV Tirschenreuth. Freilich war der junge Mann ganz auf den Fußballsport eingestellt, obwohl der Großverein damals schon über 1500 Mitglieder in mehr als zehn Sparten vorweisen konnte.

Klaus Schneider war aktiver Spieler zunächst im Jugendbereich, dann bei den Senioren und später bei den Alten Herren. Der bald 70-Jährige (Geburtstag am 12.12.) gibt im Rückblick unumwunden zu, dass seine fußballerische Laufbahn eher bescheiden ausfiel. Doch war damit seine "Karriere" beim ATSV nicht beendet. Im Jahre 1978, das sind inzwischen 37 Jahre her, bestellte man ihm zum Kassier der Abteilung Fußball und dieses Amt füllt er heute noch gewissenhaft und mit Akribie zur vollsten Zufriedenheit im Verein aus. Freilich hofft Schneider in naher Zukunft auf einen Nachfolger.

Die Aufgaben eines Kassiers bei der Sparte waren und sind vielfältig. Neben den normalen Finanzgeschäften galt es das ganze Jahr über am Fußballplatz den Eintritt zu kassieren, dazu wurde 1973/74 ein neues Kassenhäuschen erstellt und vor dem Gastspiel des FC Bayern München gegen eine Stiftlandauswahl in Tirschenreuth Ende Juli 1974 vor sensationellen 7000 Zuschauern eingeweiht. Bis auf Franz Beckenbauer waren damals alle Weltmeister des FCB von 1974, wie Maier, Breitner, Müller, Hoeness usw. in Tirschenreuth dabei.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass im Kassierhäuschen Sportsfreund Herrmann Luft über 45 Jahre das Amt des Platzkassiers ehrenamtlich ausgeübt hatte, seit etwa einem Jahr ist ihm das aus familiären Gründen leider nicht mehr möglich. Eine besonders schwere Aufgabe kam auf Klaus Schneider mit der finanziellen Abwicklung des Vereinsheim-Neubaus 1989 bis 1992 zu.

Gefragter Mann

Und seit 1992, nach der Fertigstellung des Sportheims übernahm er, auch ehrenamtlich die gesamte Reinigung des Umkleidebereichs. Klaus Schneider ist ein sehr gefragter Mann: Seit 2002 ist der Tirschenreuther auch Vorstandsmitglied bei der Sektion Karlsbad des Deutschen Alpenvereins mit Sitz in Tirschenreuth, davon war er vier Jahre Schriftführer und mittlerweile 9 Jahre Kassier bzw. Schatzmeister.
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