Große Pläne in Planá

Stadtpfarrer Jaroslav Sasek bereitete mit seinen Helfern dem Förderverein St. Anna einen herzlichen Empfang mit vielen Köstlichkeiten. Bild: kod
Lokales
Tirschenreuth
13.05.2015
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Die guten Beziehungen zu den Partnern in Tschechien wurden bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Anna spürbar. Bei einem warmherzigen Empfang im Pfarrhof in Planá (Plan) ging es um die weiteren Pläne. Auch ein Bischof hat sich angekündigt.

Großes Interesse weckt die Wallfahrtskirche St. Anna bei Plan. Grund ist das alte, aber sehr geschätzte Orgelbauwerk der Ellbogener Orgelbauschule aus dem Jahr 1730. Nach ihrer aufwendigen Restauration im vergangenen Jahr reißen sich namhafte Orgelspieler um eine Konzertaufführung. So wird am 30. Mai der 31-jährige tschechische Dozent an der Würzburger Orgelhochschule, Jan Doležel, alle Register ziehen.

Orgelkonzert

Am Abend des großen Wallfahrtstages ist ein weiteres Konzert einer Pilsener Orgelspielerin geplant; einer weiteren Anfrage für den Sommer musste eine Absage erteilt werden. Die deutsch-tschechischen Gottesdienste sind wieder jeweils am dritten Samstag im Monat. Der nächste ist am 16. Mai (siehe Infokasten). Als herausragende Besonderheit des Vorjahres rief Vorsitzender Herbert Konrad das Wallfahrtsjubiläum mit den beiden Bischöfen aus Pilsen und Regensburg in Erinnerung. Zur 26. Wallfahrt der Vertriebenen in diesem Jahr am 24. Juli hat der Bischof aus Erfurt, Dr. Reinhard Hauke, sein Kommen zugesagt.

Begleitet von einem großen Festtag auf dem Annaberg, organisiert von der Stadt Plan, wird neben Speis und Trank auch ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. Der Chor vom Missionshaus St. Peter aus Tirschenreuth unter der Leitung von Edwin Langheinrich wird die Wallfahrtsmesse um 10 Uhr musikalisch umrahmen. Am Abend ist ein Orgelkonzert zu hören. Den Abschluss bildet das Feuerwerk auf dem Annaberg. Ob allerdings die Fußwallfahrt von Mähring nach Plan wieder durchgeführt werden kann, ist noch fraglich. Das hohe Verkehrsaufkommen mit den damit verbunden Gefahren für die Wallfahrer löste ein längere Diskussion aus, die schließlich damit endete, dass entweder der kurze Weg ab Kjov oder von Plan aus gepilgert werden soll.

Fußwallfahrt fraglich

Im Nachhinein wurde der Vorsitzende gebeten, diese Entscheidung nochmals zu überdenken; der grenzüberschreitende Charakter sollte doch weiter gepflegt werden. Bei einer Sondersitzung sind alle Mitglieder und Wallfahrtsteilnehmer zur Diskussion eingeladen. Termin ist Dienstag, 19. Mai, um 20.30 Uhr in der Altenstube des Pfarrhofes in Tirschenreuth.
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