Großer Auftritt für die kleine Aya

Für die Einweihung des Fußwegs zum Asylbewerberheim hatte Bürgermeister Franz Stahl einen besonderen Ehrengast dabei. Die kleine Aya durfte mit ihm das Band durchschneiden. Im Bild (von links): Ingenieur Peter Bork, Stadtbaumeister Andreas Ockl, Bürgermeister Franz Stahl mit Aya sowie 2. Bürgermeister Peter Gold und 3. Bürgermeister Norbert Schuller. Bild: axs
Lokales
Tirschenreuth
03.12.2015
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Der Fußweg zur Unterkunft für Asylsuchende wurde lange diskutiert, dann zügig gebaut und jetzt offiziell eingeweiht. Der bisherige "Trampelpfad" konnte die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern nicht ganzjährig garantieren. Jetzt wurde das rund 700 Meter lange Wegstück mit zahlreichen Zuschauern eingeweiht. Auch der kirchliche Segen durfte dabei nicht fehlen.

"Im Herbst und im Winter war der Weg einfach nicht brauchbar", erinnert sich Bürgermeister Franz Stahl an die zurückliegenden Jahre. Und nach langen Diskussionen im Stadtrat entschloss sich das Gremium zu Beginn diesen Jahres dann doch, das Problem zu beheben. Stahl nennt zwei Gründe für die Entscheidung. Einerseits wird so das Wegenetz ausgebaut und die Verkehrssicherheit gewährleistet.

282 000 Gesamtkosten

Andererseits kann so auch die Verbindung zwischen der Kreisstadt und den Asylsuchenden verbessert werden. "Der Wunsch nach Sicherheit für alle steht im Vordergrund", so Stahl. Deshalb ist der 655 Meter lange Weg von der Einsteinstraße bis zur Bärnauer Straße inklusive einer Anbindung zur Bushaltestelle jetzt ausgebaut worden. Auch Straßenlaternen wurden aufgestellt. Insgesamt kostet das Projekt 282 000 Euro. Nach einer Förderung von 154 000 Euro von seiten des Freistaates, muss die Stadt noch 128 000 Euro aus eigenen Mitteln beisteuern. Gebaut wurde von August 2015 bis Oktober 2015.

Nach der Segnung des Weges durch die Geistlichkeit blieb es einem besonderen Gast vorbehalten, das Band durchzuschneiden und somit das Leben der Asylsuchenden Menschen symbolisch ein Stück weit zu erleichtern. Die kleine Aya, die selbst in der Unterkunft lebt, durfte gemeinsam mit Bürgermeister und den anderen Ehrengästen die Schere ansetzen.
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