Grußworte der Ehrengäste beim Neujahrsempfang der Stadt - Dank für Leistung des Arbeitskreises ...
Lebensfreude und Aufbruchstimmung

Lokales
Tirschenreuth
09.01.2015
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Viele Ehrengäste waren beim Neujahrsempfang dabei. Stadtpfarrer Georg Flierl ging in seinem Grußwort vor allem auf die Lage der Asylanten und Flüchtlinge ein. Er dankte allen, die sich in Arbeitskreis Asyl engagieren. So hob Flierl die Arbeit von Hannelore Bienlein-Holl hervor, die Großartiges in Fuchsmühl leiste.

Sein evangelischer Kollege Ralph Knoblauch verwies auf die Jahreslosung der evangelischen Kirche: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat". Diese gelte für alle, für die Flüchtlinge, die Familien, die Christen und die Mitmenschen. Bundestagsabgeordneter Reiner Meier bescheinigte: "In Tirschenreuth wurde erfolgreich gearbeitet. Die Stadt kann stolz auf diese Entwicklung sein" Kritik übte Meier an "Pegida", die mit stumpfen Parolen das christliche Abendland mit Füßen trete. Jeder Asylant habe ein Notrecht, er habe aber etwas dagegen, wenn manche dies ausnützen.

Kritik an Film

Landrat Wolfgang Lippert spürte in Tirschenreuth Lebensfreude und Aufbruchstimmung. Kritik brachte Lippert zum Film im Bayerischen Fernsehen über die nördliche Oberpfalz vor. Da hätte auch ein Zoigl-Beitrag nichts mehr retten können. Dabei sei im Landkreis der ehrenamtliche Einsatz und die Solidarität vorbildlich. Er wünsche sich weiter innovative Ideen und zukunftsorientierte Entscheidungen. Martina Nemecková, Bürgermeisterin aus Planá, verwies darauf, dass sich vor 25 Jahren die Grenzen zwischen beiden Ländern öffneten. "Mit Tirschenreuth verbindet uns eine sehr lebendige Partnerschaft", betonte die Bürgermeisterin.

Regine Löffler-Klemsche, Vorsitzende des Heimatkreises Plan-Weseritz, ging detailliert auf die Ereignisse im vergangenen Jahr ein, so wurden unter anderem die 25. grenzüberschreitende Wallfahrt begangen und 60 Jahren Partnerschaft gefeiert. Die Heimatvertriebenen, die Sudetendeutschen, seien von den Einheimischen anfangs kritisch beäugt worden, ehe sie sich integrieren konnten, wusste die Sprecherin.
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