Gute Noten für das Federvieh

Die beiden Preisrichter Josef Hanauer (links) und Franz Oppl bei der Arbeit. Bild: hä
Lokales
Tirschenreuth
01.12.2015
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Bei der Lokalschau der Kleintierzüchter sind es nicht die Ehrengäste, die den Ton angeben. Vielmehr schnattert und gurrt gerade das Federvieh den Eröffnungsredner gehörig dazwischen.

Recht zufrieden zeigten sich die Veranstalter der Lokalschau mit den Ergebnissen. Nicht nur die Preisrichter bescheinigten den ausgestellten Tieren einen guten Zustand, besonders freute man sich auch über die zahlreiche Teilnahme von Nachwuchszüchtern. Zehn Erwachsene stellten zusammen 158 Tiere aus, dazu kamen fünf Jugendliche mit insgesamt 60 Tieren. "Erntedankfest der Kleintierzüchter" wird die alljährliche Lokalschau auch genannt, die Züchter blicken dann auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Und es gab auch den entsprechenden Lohn, denn die Preisrichter vergaben zwei Landesverbandsprämien bei den Erwachsenen und je eine Landesverband-, Bezirksverband- und Kreisverbandsprämie für die Nachwuchszüchter, insgesamt wurden 2 x v (vorzüglich) und 20 x hv (hervorragend). Preisvergabe an diesem Samstag bei der Weihnachtsfeier um 19.30 Uhr im Vereinsheim.

Die Lokalschau mit den über 200 Tieren wie Geflügel, Ziergeflügel, Gänse, Tauben und Kaninchen wurde am Samstag in Anwesenheit des Schirmherrn, Bürgermeister Franz Stahl durch den Vorsitzenden des Kleintierzuchtvereins, Josef Zant, eröffnet. Wie immer war auch Kreisrätin Hannelore Bienlein-Holl vor Ort, dazu einige Stadträte und überörtliche Funktionäre der Geflügel- bzw. Kleintierzüchter. Zant dankte den Preisrichtern für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit.

Bürgermeister Stahl bedankte sich beim Kleintierzuchtverein, dass die Tradition der Lokalschauen in der Kreisstadt aufrechterhalten wird. Er sprach dabei nicht alleine von einem Hobby. "Man muss die Tiere auch lieben und wer die Tiere liebt, liebt auch die Menschen." Stahl freute sich über das starke Engagement der Jugend für die Zucht und übergab dem Verein ein Geldgeschenk. Auch die Kreisrätin Bienlein-Holl, die den Ausdruck sah am Jahresende den Erfolg der jungen und erwachsenen Züchter. Der Blick müsse aber auch sofort aufs neue Jahr gerichtet sein.
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