Guter Rat sehr kostbar

Die Messe anlässlich der 330. Wallfahrt für die Kirche zelebrierten (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, Kaplan Maximilian Roeb, Abt Hermann-Josef Kugler aus Windberg, Pater Klaus Kniffki vom St. Peter, Pfarrer Konrad Gruber, und Pfarrer Josef Schön. Bild: wür
Lokales
Tirschenreuth
17.10.2014
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Es gibt Situationen im Leben, da ist guter Rat teuer. Hilfe in der Not kann von Jesus Christus kommen, erinnerte Abt Hermann-Josef Kugler auf den Ratschlag von Maria.

(wür) Als einen gerngesehenen Anführer und Prediger durfte Stadtpfarrer Georg Flierl Abt Hermann-Josef Kugler aus Windberg zur 330. Wallfahrt begrüßen. Ein besonderer Gruß erging auch an den Neuankömmling vom St. Peter, Pater Klaus Kniffki. Der Steyler Pater war knapp 20 Jahre in Moldavien tätig.

Einen Dank für die Mitgestaltung richtete der Stadtpfarrer an den Beidler und Tirschenreuther Kirchenchor unter der Gesamtleitung von Werner Fritsch, an der Orgel Edmund Reindl. Die beiden Chöre brachten die Windhaager Messe von A. Bruckner zu Gehör.

Der Prediger wollte die Fatimafeier auf besondere Weise unter das Motto:"Maria - die Mutter des guten Rates" stellen. Denn der Monat Oktober sei früher von zwei Mariengedenktagen geprägt gewesen: Das Rosenkranzfest am 7. und der 2. Gedenktag am 11. Oktober mit Maria vom guten Rat. " Es gibt manchmal Situationen im Leben, da ist alles wie verhext. Jahrelang ist alles gut gelaufen, aber auf einmal zieht es uns den Boden unter den Füßen weg", schilderte der Abt in seinen Ausführungen. An Ratgebern und schlauen Büchern im Alltag mangle es nicht.

Hoffnung auf Christus setzen

Doch nicht jeder könne ein guter Ratgeber sein. "Es muss schon einer sein, dem wir Vertrauen schenken können und der die nötige Lebenserfahrung hat." Bei der Hochzeit zu Kana trat Maria als Ratgeberin auf. "Ihr Rat war einfach und schlicht, keine großen Worte. Er lautete: Was er euch sagt, das tut!" Jesus Christus sei derjenige, von dem Hilfe in der Not zu erwarten ist, so der Prediger.

Maria werde oft als Mutter vom guten Rat angerufen und verehrt. Sie habe immer nur den einen Rat: "Setzt in all eueren Bitten und Gebeten eure Hoffnung auf Christus. Er wird schon für das Nötige sorgen, das ihr braucht." "Was er euch sagt, das tut", dieser gute Rat sei nicht teuer, aber kostbar. Es sei auch kein billiger Rat, sondern ein Rat, den Maria aufgrund ihrer eigenen Glaubens- und Lebenserfahrung mit ihrem Sohn gewonnen hat. "Maria weiß, ihr Sohn ist ein guter Rat für alle, die mit einem Problem nicht fertig werden, für alle, die in Not sind", verdeutlichte der Geistliche. Wem dieser Rat zu billig sei, der ist schlecht beraten, dem ist schwer zu helfen.

Wer sich in seiner Not Jesus Christus zuwende, wer sich seiner Gegenwart öffnet, der wird nicht enttäuscht werden, gab der Abt den Wallfahrern mit auf den Weg.
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