Hospizbegleiterinnen bilden sich weiter
Tod und Trennung

Die Sterbe- und Trauerbegleiterin Dr. Sabine Holzschuh (Vierte von links) meditierte mit den Hospizhelferinnen aus dem Landkreis. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
29.09.2015
1
0
Im Laufe des Lebens häufen sich bei jedem Menschen Abschiedserfahrungen - durch den Tod von Angehörigen, Freunden und Bekannten oder durch Trennungen von Partnern. Wie gehen geschulte Hospizbegleiterinnen damit um?

Unter Anleitung von Dr. Sabine Holzschuh tauschten sich 21 Mitarbeiterinnen des ambulanten Hospizdienstes der Caritas beim jährlichen Fortbildungstag in Wernersreuth über dieses Thema aus. Die Referentin ist Sterbe- und Trauerbegleiterin, Bildungsreferentin und in der Krankenhausseelsorge und Trauerforschung aktiv. Mit konkreten Spielszenen und Utensilien veranschaulichte Holzschuh das "Not-Wendige" für Menschen, die sich in Trauerprozessen befinden. Immer ging es dabei um Ausgleich - sei es beim Seiltänzer, der die Balance halten muss, oder beim Bogen, der nach Abschießen des Pfeils wieder in seine normale Spannung zurückkommt.

Eine Andacht im Stuhlkreis mit gemeinsamem Gebet und Segen beendete einen intensiven, meditativen Tag. Eine überfließende Schale symbolisierte dabei die Hospizbegleiterinnen: Sie sollen sich zuerst anfüllen, damit sie überströmen können zu dem, der ihre Hilfe braucht.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.