In die Bank zum Wellness tanken

Lokales
Tirschenreuth
11.10.2014
0
0

Beim Besuch im Bankhaus stehen Wellness oder gar Kunstgenuss nicht unbedingt an erster Stelle. In der Sparkasse in der Kreisstadt ist das nicht so. Mal vom Personal abgesehen, sorgen hier die Bilder von Künstlern aus der Region für einen entspannten Aufenthalt.

22 kreative Menschen (Liste siehe eigener Bericht) aus der Region haben sich bei der Ausstellung des Initiaktivkreises mit dem Jahresthema "Wellness und Gesundheit" beschäftigt. Entstanden sind sehenswerte Werke in verschiedenen Techniken. Ob mit Wasserfarben, mit Bleistift, Pastellkreide oder in Acryl, die Künstler haben für das aktuelle Thema eine Reihe von interessanten Blickwinkeln beigesteuert.

Ausstellung bis 23. Oktober

Wohlbefinden am Strand oder im Badetempel finden sich in der Ausstellung, dazu "Abhängen" im indischen Ozean oder der "Rhythmus des Lebens". Im Kundenbereich der Sparkasse Oberpfalz Nord am Marktplatz in Tirschenreuth finden sich sehenswerte Gedanken der Künstler zu Entspannung, Naturparadies oder die Philosophie Wellness. Mit Gesundheit, Natur, Ruhe und Harmonie haben sich die Künstler auseinandergesetzt, aber auch mit "Leiden". Die meisten der Werke werden zum Kauf angeboten. "Eintauchen" in die Fantasie der Künstler ist bis 23. Oktober in der Sparkasse kostenlos möglich.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am Dienstag ging Filialbereichsleiter Peter Hamm auf das Thema der Ausstellung ein. Dabei werde Wellness gerade als Wohlfühlen, aber auch als bewusster Umgang mit den Gütern der Natur erfahren. Die Gesundheit als Zustand des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens sollten den Menschen auch lange seine Leistungsfähigkeit erhalten. Mit Blumensträußen dankte Peter Hamm den beiden Organisatorinnen der Ausstellung, Irmtraud Schicker und Petra Schicker. Als 2. Vorsitzender des Initiaktivkreises wusste Wolfgang Wenisch von den anfänglichen Bedenken der Künstler bei der Umsetzung des Jahresthemas. "Ich habe ihnen zugetraut, dass sie das schaffen", erinnerte Wenisch.

Bad in der Blechwanne

Es sei eine Herausforderungen gewesen. Mit Blick auf das Ergebnis stellte Wenisch heraus: "Sie haben das hervorragend umgesetzt!" Die Bilder und Beiträge würden auch eine umfassende Palette aufzeigen, vom Bad in der Blechwanne bis zum erfrischendem Fußbad am Schreibtisch. Mit dem Dank an die Künstler verband Wenisch aber auch die Hoffnung auf eine Mitwirkung beim nächsten Jahresthema "Regionale Produkte und Spezialitäten". "Sie schaffen das", baute er auf die Kreativität der Kunstschaffenden.

Die beiden Organisatorinnen, Irmtraud und Petra Schicker machten zum Thema der Ausstellung auch einen weiten Ausflug in die Historie. Dabei werde dort Wellness meist als Suche nach dem Jungbrunnen verstanden. So fände sich bereits im Alexander-Roman aus dem 3. Jahrhundert neben den Berichten über die Heldentaten des Eroberers ein Kapitel über eine wundersame Quelle. "Er vergaß wohl daraus zu trinken, denn Alexander der Große wurde nur 33 Jahre alt".

Ein Wellness-Jungbrunnen

Das Thema Wellness sei in Mitteleuropa durch die Thermen der Römer populär geworden, im 16. Jahrhundert hätte es die Briten ins belgische Spa gezogen. Der Ortsname sei heute ein Synonym für die Heilbäder allgemein geworden. "Wellness" solle heute nicht nur einen Ausgleich zum stressigen Alltag bieten, sondern habe auch die Prävention im Auge. Unverändert werde dabei dem Wasser große Aufmerksamkeit zuteil.

"Das Sibyllenbad ist ein wahrer Wellness-Jungbrunnen", schlossen Irmtraud und Petra Schicker den Bogen. Ihr Wellness-Tipp an die Besucher: Baden Sie in unseren Bildern!
Weitere Beiträge zu den Themen: Sparkasse (9730)Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.