In Gedanken bei den Ahnen

Zu Allerheiligen werden traditionsgemäß die Gräber geschmückt und gesegnet. Der Ursprung des Feiertags geht darauf zurück, dass es in alter Zeit so viele Heilige gab, dass es unmöglich war, für jeden einen gesonderten Gedenktag einzurichten. 835 legte Papst Gregor IV. den 1. November als Gedenktag fest. Einen Tag später gedenkt man der armen Seelen.
Lokales
Tirschenreuth
31.10.2015
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Am 1. November gedenken wir unserer Verstorbener. Die Friedhöfe sind geschmückt wie zu einem großen Fest. Und doch ist die Stimmung beklemmend.

Wir besinnen uns an dem Tag, wie an keinem anderen, darauf, dass alles endlich ist, einschließlich wir selbst. Der Name sagt es bereits: Allerheiligen ist ein christliches Fest, an dem aller Heiligen gedacht wird. Derer gibt es so viele, dass es im Laufe der ersten christlichen Jahrhunderte wegen der ständig steigenden Zahl zunehmend unmöglich wurde, jedes einzelnen an einem besonderen Tag zu gedenken. Jährliche Gedenktage für Verstorbene hingegen gab es bereits im antiken Christentum. Papst Gregor IV. legte schließlich im Jahr 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November fest.

Seit Ende des 10. Jahrhunderts wird einen Tag später an Allerseelen zusätzlich aller Verstorbenen gedacht. Die Gräber werden geputzt, gerichtet und feierlich mit Blumen geschmückt. Dank für die Fürsprache der Heiligen und Hoffnung auf die eigene Erlösung mischen sich.
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