Info-Runde sucht neue Wege

Die Vorstandschaft der "TIR Info-Runde" mit Bürgermeister Franz Stahl (von links): Kassier Stefan Meyer, Werner Wimmer, Schriftführerin Jutta Hösl, Amelie Jäger, 2. Vorsitzende Doris Rösch, Rita Krapf, 1. Vorsitzender Marcus Fürst, Kassenrevisor Helmut Wolfrum, Reinhard Seer, 3. Vorsitzende Liselotte Kulzer und Bürgermeister Stahl. Bild: ws
Lokales
Tirschenreuth
04.04.2015
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Fast 20 Jahre hat Otto Fürst die "Tirschenreuther Info-Runde" angeführt. Jetzt hat sein Sohn Marcus das Steuer übernommen. Seine Arbeit ist nicht einfach, weil die Werbegemeinschaft auch gegen Mitgliederverlust zu kämpfen hat.

Dabei kann die Werbegemeinschaft, der aktuell 39 Geschäfte angehören, mit attraktivem Programm aufwarten. Bei der Jahresversammlung am Dienstag listete Marcus Fürst eine Reihe von Angeboten auf, die durch die Jahre bei den Kunden viel Aufmerksamkeit gefunden haben: Treuepunkte, Einkaufsgutscheine, Dämmerschoppen, Kirchweihaktion oder die Weihnachtsaktion gehören dazu.

Dabei dankte Fürst auch der Stadt Tirschenreuth, die sich als Patengeschenke für die jungen Eltern für die Einkaufsgutscheine entschieden hat. Neue Wege geht die Info-Runde mit seinem Werbeblatt "Blickpunkt". Das werde ab Mai am Wochenende mit verteilt, berichtete Fürst. Zudem würden bewährte Angebote fortgesetzt. Beim Mitgliederstand musste Fürst einen weiteren Austritt vermelden. Damit zählt die Werbegemeinschaft noch 39 Mitglieder.

Bürgermeister Franz Stahl ging kurz auf die Entwicklung in der Kreisstadt ein, die sich stark am Entwicklungskonzept orientiere. Mit diesem Programm würde Tirschenreuth auch Vorbild für viele andere Kommunen sein. Für die Zukunft seien nach den städtebaulichen Maßnahmen nun die "weichen" Standortfaktoren gefragt. Hier gehören neben dem medizinischen oder kulturellen Angebot auch die Einkaufsmöglichkeiten dazu. Tirschenreuth befinde sich hier auf einem guten Weg, betonte Stahl. Die Info-Runde hätte mit zum guten Namen der Stadt beigetragen.

Mit Stadtmarketing

Bei dem Treffen richteten die Mitglieder auch einen Blick in die Zukunft der Werbegemeinschaft. Vordringlich gelte es, neue Mitglieder zu gewinnen. 3. Vorsitzende Liselotte Kulzer brachte aber auch die Idee eines Zusammenschlusses ins Gespräch. Hier biete sich der Stadtmarketingverein an. Ein gemeinsamer Weg würde auch Synergieeffekte bringen.
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