Jetzt Erfahrungen sammeln

Ausbilder Richard Frank (links) und Thomas Haberkorn (Zweiter von links), sowie der kommissarische Leiter des Rettungsdienstes, Manfred Maurer (rechts), und Kreisgeschäftsführer Holger Schedl (Zweiter von rechts) mit den neuen Helferführerschein-Inhabern des BRK-Kreisverbandes Tirschenreuth. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
03.11.2014
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Die korrekte Bezeichnung für den "Helferführerschein" ist lang und umständlich. Wichtig aber ist, dass im Roten Kreuz ausreichend Fahrer vorhanden sind.

14 aktive Mitglieder des Kreisverbandes im Bayerischen Roten Kreuz dürfen sich nun stolze Inhaber des "Nachweises der Fahrberechtigung zum Führen von Einsatzfahrzeugen der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste und sonstigen Einheiten im Katastrophenschutz" nennen. Zum Lehrgangsabschluss des "Helferführerscheins" überbrachten Kreisgeschäftsführer Holger Schedl und der kommissarische Leiter des Rettungsdienstes, Manfred Maurer, die besten Wünsche und dankten auch den beiden Ausbildern Richard Frank sowie Thomas Haberkorn.

Sicherheit das Wichtigste

Nachdem mit der Führerscheinklasse B nur Fahrzeuge mit bis zu 3,5 Tonnen gefahren werden dürfen und immer mehr Einsatzfahrzeuge des Bayerischen Roten Kreuzes, wie zum Beispiel ein Rettungswagen, deutlich darüber liegen, besteht ein zunehmender Bedarf an der Nachqualifikation von aktiven Ehrenamtlichen. Im aktuell Lehrgang schulten die beiden BRK-Ausbilder insgesamt 14 Teilnehmer, damit diese künftig Einsatzfahrzeuge mit bis zu 4,75 Tonnen und 7,5 Tonnen fahren dürfen. Der Lehrgang startete im April mit zwei Theorie-Abenden, denen Grundübungen folgten. Anschließend absolvierten die Teilnehmer zusammen mit den Ausbildern Einzelfahrstunden im Rettungswagen (bis 4,75 Tonnen - mindestens vier) und Lastkraftwagen des Betreuungsdienstes (bis 7,5 Tonnen - mindestens sechs), bis eine ausreichende Fahrsicherheit vorlag. Zu den einzelnen Prüfungen reiste Ausbilder Reinhard Maul vom BRK Kreisverband Weiden und Neustadt/WN an. Richard Frank hob zum Abschluss heraus, dass die Sicherheit immer das Wichtigste sein müsste. Jetzt sollten die neuen Führerscheininhaber ihre Erfahrungen sammeln. Hierzu lud Manfred Maurer ein, dies zum Beispiel im Rettungsdienst auf der neuen Krankenwagenschicht am Wochenende zu tun.
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