JU sieht Anregungen als Anreiz gemeinsamen Handelns
Nicht schlechtreden

Bernhard Söllner. Bild: bkr
Lokales
Tirschenreuth
28.01.2015
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Erneut eine grundsätzliche Überarbeitung des Tourismuskonzepts im Landkreis fordert Bernhard Söllner, Kreisvorsitzender der Jungen Union. Die von Fremdenverkehrsreferent Peter Knott genannten 2000 Arbeitsplätze in diesem Bereich sind für den Kreisvorsitzenden der Jungen Union laut einer Pressemitteilung eine stolze Summe.

Dennoch sieht Söllner noch großes Potenzial. "Die bisherigen Anstrengungen waren gut, können aber bestenfalls als Grundlagenarbeit gesehen werden." Man wolle hier niemanden schlechtreden, sondern vielmehr den Anreiz geben, gemeinsam die Region nach vorne zu bringen. Die Touristenhochburgen in Bayern seien zum Teil absolut überlaufen. Wenn es gelinge, von dort einen Teil zu uns zu holen, sei man ein großes Stück weiter. "Dies gelingt uns aber nicht, wenn wir nur ein paar schön gemachte Imageflyer in den heimischen Gaststätten und Unterkünften auflegen."

Der Kreisvorsitzende mahnt einen Imagefilm über den Landkreis und ein Internetportal mit den vielen touristischen Möglichkeiten an. Schade findet es Söllner, dass der Landkreis, der sich gerne als "Mitte Europas" bezeichne, auf der weltgrößten Nahrungsmittel- und Touristikmesse "Die grüne Woche" in Berlin fehlte. Der JU-Kreisvorsitzende fordert erneut einen runden Tisch unter der Leitung des Landratsamtes, an dem jeder seine Ideen und Möglichkeiten einbringen solle.
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