Karl Mehler unterstützt Landkreis bei Bewältigung der Probleme in Waldnaabaue - Bejagung und ...
Zwischen Teich, Biber und Kormoran

Im Kernbereich des Naturschutz-Großprojektes unterstützt Karl Mehler (Mitte) den Landkreis, wenn es um Probleme mit Biber und Kormoran geht. Landrat Wolfgang Lippert und Oberregierungsrätin Regina Kestel stellten den erfahrenen Teichwirt vor. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
25.09.2014
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Als erfahrener Teichwirt kennt Karl Mehler die Probleme, die Kormoran und Biber mit sich bringen - gerade bei der Bewirtschaftung in der Waldnaabaue. Im Kernbereich des Naturschutz-Großprojektes Waldnaabaue unterstützt Mehler künftig den Landkreis Tirschenreuth bei der Bewältigung der Schwierigkeiten durch die beiden Tierarten.

Biber und Kormoran stellen ein nicht unerhebliches Konfliktfeld zwischen Naturschutz und Teichwirtschaft dar. Durch den gezielten Einsatz von Projektmitteln war es möglich, in der Waldnaabaue die Probleme zwischen Teichwirtschaft und Biber zu entschärfen, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt: "Dazu gehören unter anderem die Sicherung von Teichdämmen und der Bau von ,bibersicheren' Ablaufvorrichtungen. Diese müssen natürlich auch immer wieder kontrolliert und überprüft werden."

Andererseits soll im zentralen Bereich der Waldnaabaue auf Flächen der öffentlichen Hand dem Erhaltungsziel des FFH-Gebietes Rechnung getragen werden. Denn innerhalb des geschützten Gebietes sollen Auwald- und Auenbereiche erhalten werden, in denen die vom Biber ausgelösten dynamischen Prozesse ungestört ablaufen können. Auch bei der Problematik, die das Auftreten des Kormorans bei einzelnen Teichwirten verursacht, versucht der Landkreis jetzt neue Ansätze. Eine Bejagung des Kormorans soll das Problem lösen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Suche nach den Schlafbäumen der Fischräuber und die Verhinderung von Brutkolonien.

Karl Mehler wird auch ein Auge darauf haben, dass der Vizinalbahnradweg nicht widerrechtlich benutzt wird. Die Strecke durch die Waldnaabaue ist mit dem blauen Verkehrszeichen 240 als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgeschildert. Das bedeutet, dass nur Radfahrer und Fußgänger ihn benutzen dürfen - motorisierte Verkehrsteilnehmer (ausgenommen Mofas) oder Reiter haben hier nichts verloren.
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