Kolpinggedenktag mit Auszeichnung langjähriger Mitglieder - Ernennungsurkunde für Präses Paul ...
In Gemeinschaft mitwirken und gestalten

Lokales
Tirschenreuth
03.12.2015
15
0
Der neu ernannte Präses der Kolpingsfamilie Tirschenreuth, Kaplan Paul Gebendorfer, konnte gleich bei seiner ersten Handlung einen tiefgründigen Vortrag halten und acht Mitglieder für ihre langjährige Treue ehren. Zuvor überreichte ihm Vorstand Elmar Pilz die Ernennungsurkunde von Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer.

Beim Gedenkgottesdienst am Samstagabend in der Stadtpfarrkirche zeigte Stadtpfarrer Georg Flierl auf das Porträt des Seligen Adolf Kolping und erinnerte an dessen Leitspruch: Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist! Der vor über 100 Jahren getane Ausspruch sei im Hinblick auf die Flüchtlingsströme heute aktueller denn je, erinnerte Pfarrer Flierl.

Den Festabend im geschmückten großen Pfarrsaal begann Elisabeth Legat mit einem Musikstück auf ihrer Geige. In die Begrüßungsworte schloss der Vorstand die zuletzt verstorbenen Mitglieder Norbert Bauer und Ernst Riederer in das Gedenken besonders mit ein.

Dass der neue Kaplan Paul Gebendorfer sich sofort bereit erklärte, das Präsesamt zu übernehmen, sei eine große Freude und Pilz überreichte ihm die Urkunde des Bischofs aus Regensburg. Sodann wurde er gleich zu seinem ersten Vortrag vor der Kolpingsfamilie Tirschenreuth gebeten.

Seine Gedanken stellte der Präses unter das Wort "Engagement", was aktives Tun, mitwirken, gestalten bedeutet und nicht wegschauen oder gleichgültig sein. Engagement erfordere von Menschen in der Ehe, im Verein oder im Beruf eine feste Bindung. "Adolf Kolping hat sich für die sozialen Belange im 19. Jahrhundert vorbildlich eingesetzt und sich dabei mit den Glauben an den Schöpfer die Fähigkeiten so genutzt, wie es jeder von uns auch nach seinen Möglichkeiten tun kann."

Aus der Hand von Präses Paul Gebendorfer und Vorstand Pilz erhielten folgende Mitglieder für ihre langjährige Treue die Ehrennadel in Silber bzw. in Gold und ein kleines Geschenk: Roswitha Bäuml für 25 Jahre, Peter Bauer, Franz Göhl, Johann Wolfrum und Josef Schuller für 40 Jahre, Rudolf Schmidt für 50 Jahre sowie Josef Ockl und Alois Weigl für 60 Jahre.

Den Ausklang fand der Abend mit weihnachtlichen Weisen von Karl Gleißner bei Punsch und Plätzchen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.