Kooperationsvertrag mit Kabel Deutschland geschlossen
Glasfaser für Gewerbegebiet

Der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Tirschenreuth und Kabel Deutschland zur Schließung der Breitband-Versorgungslücke im Gewerbegebiet Ost wurde im Rathaus unterschrieben (von links): Rolf-Peter Scharfe von Kabel Deutschland, Bürgermeister Franz Stahl, Gisela Bauer (Kabel Deutschland), Stadtbaumeister Andreas Ockl und Willi Wilka, Gebietsmanager Kommunen Vertrieb. Bild: heb
Lokales
Tirschenreuth
20.05.2015
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Den Förderbescheid des Freistaates Bayern nahm Bürgermeister Franz Stahl bereits vor zwei Wochen entgegen. Jetzt wurde im Rathaus der Kooperationsvertrag für die Schließung der Breitband-Versorgungslücke im Gewerbegebiet Ost zwischen der Verwaltung und Kabel Deutschland unterschrieben.

Für Bürgermeister Franz Stahl war die Vertragsunterzeichnung ein wichtiger Schritt für die bestmögliche Breitband-Versorgung des Gewerbegebietes. "Damit schaffen wir optimale Voraussetzungen für unsere Firmen, denn die Glasfaseranbindung bis in die Gebäude ist die technisch hochwertigste Lösung für diesen Bereich." Mit fast 90-prozentiger Förderung, was rund 217 000 Euro entspricht, wird die Breitband-Versorgung vom Freistaat bezuschusst. Noch vor einigen Jahren gestaltete sich die Lage wesentlich schwieriger. Stadtbaumeister Andreas Ockl erinnerte an mehrere Ausschreibungen, um überhaupt einen Versorger zu finden. Damals verliefen sämtliche Anstrengungen leider erfolglos im Sand. Die jetzige Situation präsentiert sich da schon wesentlich erfreulicher. Mit der Beantragung von einer Mindestversorgung von 100 Megabit wurde von den Verantwortlichen sehr zukunftsorientiert und vorausschauend gehandelt.

Dass sich dann im Auswahlverfahren Kabel Deutschland als bester Anbieter herauskristallisierte, freute nicht nur Rolf-Peter Scharfe, den Leiter Vertrieb Kommunen bei Kabel Deutschland. "Wir freuen uns über diesen Zuschlag. Mit dem heutigen Vertragsabschluss verpflichtet sich Kabel Deutschland, das Glasfasernetz im Erschließungsgebiet innerhalb der nächsten 12 Monate zu bauen und in Betrieb zu nehmen", versicherte er.
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