Kraftvolle und auch sanfte Töne

Lokales
Tirschenreuth
24.12.2014
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Eine stimmungsvolle Kulisse bietet die Stadtpfarrkirche gerade in der Adventszeit. Kraftvolle Männerstimmen und feine Töne aus jungen Kehlen erfüllten am Sonntag diesen eindruckvollen Konzertraum.

"Bitten wir Gott, dass uns vom Glanz des ewigen Lichts etwas geschenkt wird", bat Stadtpfarrer Georg Flierl zu Beginn des Adventssingens. Dabei schloss er aber auch all jene mit ein, die aktuell im Schatten der Finsternis, im Schatten des Todes leben müssten.

Der Stadtpfarrer dachte dabei in seinen adventlichen Worten vor allem an die Menschen im Orient, die derzeit in Angst und Schrecken leben müssten und dem Terror und Bedrohungen ausgesetzt sind. Gerade vor diesem Hintergrund wurde das Tirschenreuther Adventssingen in der gut gefüllten Stadtpfarrkirche zu einer besinnlichen und zugleich nachdenklichen Feier.

Zu Beginn des diesjährigen Adventssingens freute sich Reinhard Gallitzdörfer vom Männergesangverein 1886 Tirschenreuth über den regen Besuch. Zuvor hießen Trompeter Josef Schneider und Rainer Völkl an der Orgel mit einem imposanten "Trumpet Tune" die Zuhörer willkommen.

Gemeinsamer Auftritt

Eindrucksvoll der anschließende gemeinsame Auftritt des Tirschenreuther Kirchenchors und der "Pfarreispatzen", beide unter der engagierten Leitung von Christian Fritsch, die gemeinsam "Wartet auf den Herrn" und "Ein Licht leuchtet auf" sangen. Es folgte der Adventsruf "Ecce Dominus veniet" und "Machet die Tore weit", gesungen vom Kirchenchor, ehe der Kirchenchor und der Männergesangverein gemeinsam "Komm du Heiland aller Welt" sehr stimmgewaltig zum Ausdruck brachten.

"O Heiland reiß den Himmel auf" und "Macht hoch die Tür", gesungen vom Männergesangverein unter der Leitung von Horst Schultes waren im Anschluss daran in der altehrwürdigen Stadtpfarrkirche zu hören, ehe die Griesbacher Stubenmusi die "Elkofener Adventmusik" verlauten ließ. Die Griesbacher Stubenmusi bot mit ihren volksmusikalischen Klängen, später war von ihnen noch ein Menuett aus Niederösterreich und der "Deutsche Tanz" aus dem südtiroler Kastelruth zu hören, einen Einblick in die besinnliche und zugleich anregende Stubenmusik der "staaden Zeit". Imposant und zugleich anrührend "The forst Nowell" und "Gloria in Excelsis Deo", beides hervorragend intoniert von Josef Schneider und Rainer Völkl. Kindlicher Elan und Freude, dazu festliche Stimmen waren bei den Liedern "Lord of Dance", "Jesus ist geboren" und "Stern in dunkler Nacht"", jeweils von den Pfarreispatzen und dem Kirchenchor gesungen, zu hören.

Klangvolle Solostimmen

Gewaltige, aber dennoch zugleich sanfte Männerstimmen gab es unter anderem mit "Im Wald is so staad", "Maria durch den Dornwald ging", "Im Stall zu Bethlehem" oder "Cantique pour Noel" und "Heiliger Abend". Toll anzuhören die Solostimmen von Karl Eibl, Josef Hamann und Ernst Riederer. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Tauet Himmel den Gerechten" und "Frohe Weihnachten", gesungen vom Männergesangverein, endete das diesjährige eindrucksvolle Adventssingen in der Stadtpfarrkirche.
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