Kulinarische Reise um die Welt

Geräucherte Forellen - eine Delikatesse. Aber es gibt noch viel mehr Fischgerichte beim Fischtival der Genüsse und Kulturen. Archivbild: Grüner
Lokales
Tirschenreuth
15.05.2015
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Fisch ist nicht nur im Land der tausend Teiche ein wichtiges Nahrungsmittel, sondern nahezu überall auf diesem Erdball. Aber das allein ist nicht der Grund für das Fischtival der Genüsse.

"Karpfen und Co." sind vielen Ländern Hauptbestandteil der Ernährung. Entsprechend groß ist auch die Palette der Gerichte. Und deshalb nimmt die Arge Fisch die Besucher mit auf eine kulinarische Entdeckunsgreise.

Am Sonntag, 31. Mai, geht es im Fischhofpark aber nicht nur um ein Fest der Genüsse, sondern auch der Kulturen mit Menschen aus aller Welt, die hier im Landkreis Tirschenreuth, ein neues Zuhause suchen oder schon gefunden haben. "Eine tolle Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und die Vielfalt zu erleben", meint Stephanie Wenisch, Projektmanagerin im Fischwirtschaftsgebiet Tirschenreuth. "Essen verbindet", ergänzt Arge-Vorsitzender Hans Klupp, der die Begegnung mit fremden Kulturen auch unter dem Gesichtspunkt Flucht und Asyl verstanden haben will. "Wir wollen das positiv rüberbringen."

Mit im Boot sind deshalb auch die Volkshochschule des Landkreises, der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, der sich ja besonders um die Asylsuchenden kümmert, aber auch der Förderverein Fischhofpark und das Fischleder-Museum Viechtach.

Das Programm ist breitgefächert. Schon um 10.30 Uhr ist im Missionshaus Sankt Peter ein Gottesdienst mit interkultureller Gestaltung. Von 14 bis 18 Uhr erwartet dann der "Platz am See" die Besucher. Da gibt es dann Spezialitäten unter anderem aus Bangladesch und Samoa, aus Algerien und Uganda, Thailand und Polen. "Karpfen Krystina Bogucka" und Piroschken (siehe Rezept) zum Beispiel, Fischkebab und Ceviche, das bekannteste Fischgericht Südamerikas, aber auch Wraps mit Salat und Ei oder Falafel.

Die Besucher können einer traditionellen äthiopischen Kaffeezeremonie beiwohnen, sich von den afrikanischen Rhythmen der Band "Jalli Kunda" aus Gambia anstecken lassen, den Trommeln der sibirischen Schamanen lauschen oder sich zum Takt der Volksmusik Osteuropas und jüdischen Klezmers im Takt wiegen. Menschen aus aller Herren Länder zeigen ihre traditionellen Tänze und laden zum Mitmachen ein.

Und natürlich gibt es jede Menge Informationen zum Thema Flüchtlinge und der Situation in ihren Heimatländern. Um die Leser des "Neuen Tags" schon einmal einzustimmen, hat die Arge Fisch der Redaktion einige Rezepte überlassen, die wir in den nächsten Wochen veröffentlichen.
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