Kurzen Dienstweg einrichten

Lokales
Tirschenreuth
09.10.2015
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Die Flüchtlingssituation wird Helfer und Organisationen weiter strapazieren. Rainer Fischer bat deshalb um Flüchtlingsbeauftragte für die Region. Die könnten dann für einen "kurzen Dienstweg" zu den Rathäusern sorgen.

"Wir bitten dringend um die Bestellung von Flüchtlingsbeauftragten, analog zu den Jugend- und Seniorenbeauftragten, in den Städten und Kommunen unseres Landkreises", setzte sich Rainer Fischer als Vertreter des Netzwerks "Aktiv gegen rechts" bei der Bürgermeister-Dienstversammlung im Landratsamt ein. Auch auf Landkreisebene sollte ein Vertreter gewählt oder bestimmt werden.

10.000 Euro vom Netzwerk

Durch die Beauftragten erwartet sich Fischer einen "kurzen Dienstweg" zwischen den ehrenamtlichen Helfern und den Rathäusern. Fischer kündigte an, dass das Netzwerk aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben" den Helfergruppen für entsprechende Aktionen 10 000 Euro zur Verfügung stellt.

Das Netzwerk hätte zwischenzeitlich Vertreter der Helfergruppen aus Kemnath, Waldsassen und Fuchsmühl, sowie der Caritas und der AWO eingeladen, um über das Programm zu informieren. Weiter wurden die Vertreter gebeten, entsprechende Anträge zu stellen und dem Netzwerk über eventuelle Probleme in den einzelnen Kommunen zu berichten. Bei diesem Gespräch wurde der Wunsch nach der Bestellung von Flüchtlingsbeauftragten laut. Fischer betonte, "unsere ehrenamtlichen Kräfte leisten auf diesem Gebiet hervorragende Arbeit und haben sicher jede Unterstützung verdient".

Sinnvoller Vorschlag

Landrat Wolfgang Lippert begrüßte diese Initiative und sprach von einem sinnvollen Vorschlag. Alle Kommunen werden jetzt angeschrieben, mit der Bitte, dieses zu realisieren.
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