Landkreis bewirbt sich wieder um Förderung aus dem Europäischen Fischereifonds
Weniger Geld, mehr Bürokratie

Lokales
Tirschenreuth
25.04.2015
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Da hatte der Landkreis einen guten Fisch an der Angel: Rund 1,5 Millionen Euro holten sich die Tirschenreuther aus dem Europäischen Fischereifonds. 16 Projekte wurden damit gefördert, von der Himmelsleiter in der Waldnaab-aue bis zum Seeleitenpark in Kemnath. Jetzt läuft eine neue Förderperiode zur nachhaltigen Entwicklung im Fischwirtschaftsgebiet Tirschenreuth. Erste Erkenntnis von Projektmanagerin Stefanie Wenisch: "Es bleibt alles so, wie es ist."

Allerdings: Der Fördersatz wird etwas geringer, der bürokratische Aufwand dafür größer. Wie bei "Leader" ist jetzt eine lokale Aktionsgruppe notwendig und bedarf es einer lokalen Entwicklungsstrategie. A und O ist dabei wieder eine Bürgerbeteiligung. "Aber das haben wir ja bereits bei ,Leader' erarbeitet", berichtete Wenisch dem Kreisausschuss.

Bis 15. Juli muss der Landkreis sich bewerben. Und der ist guter Dinge, hat er doch in der vergangenen Förderperiode fast doppelt soviel Geld erhalten wie eigentlich vorgesehen. "Die anderen Gebiete sind nicht so in die Gänge gekommen, da haben wir deren Mittel mit abschöpfen können", wusste die Projektmanagerin.

Das Gebiet der Lokalen Aktionsgruppe umfasst den Landkreis Tirschenreuth samt den Gemeinden Kirchenpingarten und Speichersdorf im Landkreis Bayreuth und Kirchendemenreuth in Neustadt/WN. "Die gehören geografisch noch zu unserem Gebiet." Eine Neuerung gibt es noch: Die bisherige "Operative Gruppe" soll in der Arge Fisch aufgehen, um die in Brüssel geforderte Rechtsform zu gewährleisten.
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