Lebensqualität stärken

Lokales
Tirschenreuth
12.12.2014
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Sich im Alter die Selbstständigkeit bewahren und dabei möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben, das wünschen sich viele ältere Menschen. Das BRK-Projekt "Leben+" sorgt mit einem Netzwerk dafür, dass dies in Erfüllung geht.

Im Rathaus wurden jetzt die entsprechenden Vereinbarungen zwischen der Stadt und dem Bayerischen Roten Kreuz unterschrieben. Vorerst befristet auf ein Jahr, wird das Projekt mit 5000 Euro unterstützt.

Erleichtert zeigten sich Bürgermeister Franz Stahl und BRK-Geschäftsführer Holger Schedl, dass nun "alles gut unter Dach und Fach" ist. Beide waren sich einig, eine gute Partnerschaft einzugehen, die die Lebensqualität für ältere oder in ihrem Lebensraum eingeschränkte Menschen sehr verbessern werde.

Franz Stahl wies darauf hin, dass im Projekt "Leben+" alle sozialen Komponenten vernetzt seien. Die Koordination der Netzwerkpartner laufe über das BRK und erlaube so eine effektive Zusammenarbeit.

Dass eine vernünftige Netzwerkstruktur angeboten werden müsse, war für BRK-Geschäftsführer Holger Schedl klar. Die Erarbeitung der Strukturen steht nun auf dem Plan. Möglichst lange selbstständig leben zu können, sei nicht nur Ziel älterer Menschen, wusste 2. Bürgermeister Peter Gold. Viele Kranke mit Einschränkungen könnten von diesem Netzwerk profitieren. Projektleiter Johannes Prechtl gab nochmals einen kurzen Überblick über die geplante Vorgehensweise. In den nächsten Wochen sollen Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern geführt und entsprechende Vereinbarungen geschlossen werden. Mit den lokalen Kooperationspartnern kann dann ein effektives Netzwerk aufgebaut werden, dass sich auf vielen Ebenen einbringen will. Es soll keinesfalls einseitig wirken sondern sich in unterschiedliche Lebensbereiche einbringen können. "Angestrebtes Ziel ist es, das Leben+-Netzwerk auf die Stadt Tirschenreuth auszudehnen, um die Selbstständigkeit älterer oder kranker Menschen zu erhalten, damit die Lebensqualität zu stärken und sich den demografischen Veränderungen zielgerichtet zu stellen. Dass damit auch der regionale Faktor gestärkt wird, ist positiver Nebeneffekt."
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