Lebenswichtige Flüssigkeit

Treue Blutspender ehrte die BRK-Bereitschaft Tirschenreuth. Im Bild (vorne von links): Albert Ulrich, Erna Mayerhöfer, Erwin Steiner, Günter Gerber und Dr. Helmut Rüth sowie (hinten von links) Bereitschaftsleiterin Silke Birkner, Monika Tretter, Thea Fenzl, Anton Frötschl, Thomas Franz, Petra Schmidkonz, Corinna Brilka, Christine Kraus, Josef Weiss, Paulus Mehler und Thomas Sladky. Bild: kro
Lokales
Tirschenreuth
17.11.2015
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Bei aller Technik, Blut kann eben nur der Körper produzieren. Deshalb sind die Blutspender auch Lebensretter.

Treue und langjährige Blutspender ehrte die BRK-Bereitschaft im BRK-Zentrum. Bereitschaftsleiterin Silke Birkner dankte den Spendern bei einem Ehrenabends dafür, dass sie schon seit Jahres ihr Blut spenden. Die Blutspende, so Birkner, sei durch nichts zu ersetzen, denn nur der Körper könne dieses lebenswichtige Flüssigkeit mit seinen vielen Funktionen bilden. Jeder könne einmal in die Situation kommen, wo er selber Blut benötige. Alleine in Bayern, so Birkner, spenden jährlich mehr als 250 000 Menschen im Jahr mehrmals freiwillig Blut beim Blutspendedienst des Roten Kreuzes. Täglich, so die Sprecherin, würden in Deutschland rund 15 000 Blutspenden benötigt.

Kräftig Werbung machen

Silke Birkner appellierte an die Geehrten, in ihren Freundes- und Bekanntenkreis sowie am Arbeitsplatz kräftig Werbung für das Blutspenden zu machen. Vielleicht könne man so andere überzeugen, wie wichtig das Blutspenden sei. Aktuell seien leider nur 3 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Blutspende bereit.

Bereitschaftsarzt Dr. Helmut Rüth verwies darauf, dass trotz moderner blutschonender Operationen nach wie vor sehr viel Blut benötigt werde. Dr. Rüth betonte, dass es ab eineinhalb Liter Blutverlust für den Patienten kritisch werden könne. Vor allem bei Unfällen sei der Blutverlust oft enorm, umso wichtiger seien dann die Blutkonserven. Dr. Rüth verwies darauf, dass der halbe Liter Blut, der dem Blutspender entnommen wurde, durch den Körper innerhalb einer Woche wieder produziert werde. Sein abschließender Dank galt den treuen Blutspendern, ehe er gemeinsam mit Silke Birkner die Ehrungen vornahm.

Die Geehrten

Für jeweils 125maliges Blutspenden wurden Erwin Steiner und Günter Gerber (Plößberg) ausgezeichnet. Für 100 Blutspenden wurden Erna Mayerhöfer (Lengenfeld), Reinhard König (Frauenreuth) und Albert Ulrich (Honnersreuth), für 75 Blutspenden wurden Max Burger, Thomas Franz, Albert Stock (Kleinkonreuth) und Thomas Fischer (Konnersreuth) geehrt. Für 50-maliges Blutspenden wurden ausgezeichnet: Josef Weiss (Rosall), Florian Busl, Alexandra Keller, Paulus Mehler, Petra Schmidkonz (Bärnau), Thomas Sladky, Anton Frötschl, Thea Fenzl, Christina Kraus und Andrea Mack geehrt. Bereits 25 Mal spendeten Stefan Träger, Sabine Heine, Monika Tretter, Hans-Peter Schärl, Ramona Zeitler, Corinna Brilka, Christian Betzl, Tobias Schwägerl, Brigitte Kilian, Anton Zahn, Martin Fischer (Gründlbach), Andreas Wolfrum (Matzersreuth), Gerhard Betz (Plößberg) und Jan Vlasak (Plana, Tschechien) ihr Blut, auch sie erhielten eine Ehrung.

Ehrenzeichen für Dr. Rüth

Abschließend konnte Silke Birkner Bereitschaftsarzt Dr. Helmut Rüth mit dem BRK-Ehrenzeichen am Band auszeichnen. Dr. Rüth ist seit 40 Jahren im aktiven Dienst des Bayerischen Roten Kreuzes tätig.
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