Lokales Bündnis fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Familienfreundlicher Landkreis

Zum Plenumstreffen hatte das Lokale Bündnis für Familie im Landkreis Tirschenreuth in den Gasthof Weißenstein nach Fuchsmühl eingeladen. Bild: hfz
Lokales
Tirschenreuth
21.01.2015
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Rückblick auf die bisherigen Leistungen und ein Ausblick auf die Vorhaben in diesem Jahr standen beim Plenumstreffen des Lokalen Bündnisses für Familie im Gasthof Weißenstein in Fuchsmühl im Mittelpunkt. Landrat Wolfgang Lippert erinnerte an das zur Gründung des Netzwerks vor über zehn Jahren festgelegte Oberziel: den Landkreis in verschiedenen Bereichen familienfreundlicher zu gestalten, die Erziehungskompetenzen zu stärken und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Koordinatorin Sabine Bauer berichtete Bauer über den Erfolg der Luftballonwettbewerbe, die zum Gründungsjubiläum durchgeführt wurden. Als Höhepunkte des Jahres bezeichnete sie die Informationsveranstaltung für Arbeitgeber "Geldwerter Vorteil familienfreundlicher Maßnahmen" und den "Good-practice-Besuch" bei der Firma Siemens am Standort Kemnath. Beide Veranstaltungen seien von der Arbeitsgruppe "Familie und Arbeitswelt" initiiert und organisiert worden.

Die Arbeitsgruppe "Familienfreundliches Umfeld/Erziehungskompetenz" beschäftigte sich zunächst mit einer Umfrage in Einrichtungen zur Kinderbetreuung als Grundlage für die weitere Tätigkeit. Außerdem wurde die 2013 angestoßene "Inklusive Kinderferienbetreuung" unter der Trägerschaft der Offenen Behindertenarbeit - Familienentlastender Dienst unterstützt. Erwin Bösl berichtete an dieser Stelle anschaulich über die erfolgreiche Maßnahme, die auch 2015 angeboten wird.

Mit dem Impuls "Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis Tirschenreuth - Herausforderungen und Chancen" mit Jürgen Kundrat von der Caritas und Leonhard Merkl vom Jobcenter informierte sich das Plenum über den aktuellen Stand. Die Akteure erhielten zum Beispiel Informationen über gesetzliche Regelungen, Anerkennungsstatus, Zugang zum Arbeitsmarkt und Aufenthaltserlaubnis.

Dass es sich auch im Bezug auf Integrations- bzw. Deutschkurse für Asylsuchende oder Flüchtlinge um ein sehr komplexes Thema handelt, machte Angelika Schraml von der Volkshochschule deutlich. "Sprache ist ein sehr zentrales Thema", so Schraml. Öffentlich geförderte Deutschkurse für Asylsuchende seien zum Beispiel bis vor wenigen Jahren politisch nicht gewollt gewesen. Die drei Referenten stellten sich geduldig den Fragen der Zuhörer und zeigten auch Schwierigkeiten in den jeweiligen Handlungsfeldern auf. Bei Kaffee und Kuchen wurde anschließend über Aktuelles in den einzelnen Mitgliedsorganisationen informiert.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.buendnis-fuer-familie-tirschenreuth.de
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