Mit Feingefühl in den Container

Mit Feingefühl lenkt Wolfgang Trottmann den Toyota in den Container. Das Fahrzeug geht zusammen mit Werkzeugen, Nähmaschinen und vielen weiteren Sachspenden nach Runda. Ob weitere Lieferungen folgen können, hängt letztlich auch von den neuen Zollgebühren ab, die künftig die Transportkosten verteuern. Finanzielle Unterstützung ist der Aktion Solidarität deshalb immer willkommen. Bild: Privat
Lokales
Tirschenreuth
27.11.2014
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Ein gutes Auge beweisen die Mitglieder der Aktion Solidarität immer wieder, geht es um die Beladung der Schiffscontainer mit den Hilfslieferungen nach Ruanda. Diesmal war aber auch Fingerspitzengefühl gefragt. Denn in dem großen Transportbehälter musste ein Fahrzeug für Pater Danko Platz finden.

Solidarität-Mitglied Wolfgang Trottmann war der richtige Mann, um den Toyota Pick-up die steile Rampe hinauf in den Container zu steuern. Viel Spielraum blieb dabei nicht. Um jeden Kubikzentimeter für die Hilfsgüter zu nutzen, war auch das Fahrzeug für Pater Danko bis unters Dach bepackt. Trottmann lenkte den Toyota souverän in den engen Container - und schafft es dann auch noch, wieder aus dem Wagen zu klettern.

Neue Zollbestimmungen

Den Pick-up hatte sich der Geistliche bei seinem diesjährigen Aufenthalt in Europa mit ausgesucht. Finanzielle Unterstützung hat der gebürtige Kroate dabei von Landsleuten, die in Deutschland leben, bekommen. Das Fahrzeug garantiert künftig die Mobilität des Salesianer-Paters in Afrika. Denn das Jugendzentrum bei Kigali ist schon lange nicht mehr der einzige Einsatzort des Geistlichen - und damit auch nicht die einzige Adresse der Hilfslieferungen der Aktion Solidarität. Neben dem "Centre de Jeunes-Gatenga" unterstützt die Aktion eine Schule in Muhazi, ein Krankenhaus in Gikonko sowie ein Kinderheim in Kenia.

Dabei wird der Container für Ruanda voraussichtlich der letzte sein, den sich die Aktion leisten kann. Denn gerade bei den Zollbestimmungen in Ruanda haben sich Veränderungen und damit weitere Kosten ergeben. Wie viel, das werden die Erfahrungen mit dem aktuellen Container zeigen. Ein Ende der Hilfslieferungen ist aber nicht vorgesehen. Als neue Adresse steht Togo auf den Transportbehältern. In den Container für Ruanda hat die Aktion neben dem Allrad-Toyota wieder viele Spenden gepackt, die gerade für die Ausbildung und das Berufsleben der Empfänger in Afrika eine große Rolle spielen. So finden sich 40 Nähmaschinen und Werkzeuge sowie Fahrräder. Vorwiegend diese Geräte sucht die Aktion Solidarität für den nächsten Container nach Afrika. Stets willkommen ist auch finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der Transportkosten für die Hilfslieferungen.

Spenden willkommen

Spender können sich an Geroldine Ondrusek, Telefon 09631/4424, oder Anneliese Müller, Telefon 09631/4069, wenden. Geldspenden an: Konto 882 8667 bei der Sparkasse Oberpfalz Nord (BLZ 753 500 00).
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